Sie sind nicht verbunden. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich

Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1 Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am So 10 Okt 2010, 22:49

karlo

avatar
Ich bin zur Zeit sehr unzufrieden mit meinem Glauben.
Einerseits bin ich voll Nähe zum Schöpfer auf der anderen Seite fällt es mir schwer mit ganzem Herzen Jesus als den Sohn Gottes zu verehren wie er in der Dreieinigkeit Gottes dargestellt wird.Ich weiß nicht was sich in mir querstellt.
Die Dreieinigkeit Gottes kann ich nicht nachvollziehen und mir fehlt es darin an Glauben.Den Heiligen Geist sehe ich von Gott gesandt um ihm selbst dadurch wahrzunehmen.
Für mich ist Jesus ein erschaffender Mensch unseres alleinigen Gottes ,welcher die Aufgabe hatte uns Gott näher zu bringen durch sein Leben und durch seine Worte und sein Handeln.Wenn der Mensch sich daran ausrichtet lebt er ein Leben welches ihm selbst ,seinen Mitmenschen und der gesammten Welt zum Besten dient.
Außerdem macht mir Sorgen ,daß die Bibel in Teilen verändert worden ist im Laufe der Zeit,wie ich des öffteren vernahm in Foren.Vielleicht sollte ich mich aus Glaubensforen zurückziehen und so einen neue Sicht zu bekommen.
Ich erhoffe einige Antworten von Euch lassen mich besser verstehen und bringen mich weiter und erzeugen keinen Frust in Euch.
Allein vom Glauben her schaffe ich nicht diese Brücke zu überqueren.Danke für Euer Zuhören.
Karlo

evangelia


Lieber Karlo

Ich glaube, besser noch bin ich überzeugt, dass Gott sich über Deine Worte sehr freut.

Die Einführung des Dogmas Dreifaltigkeit Gottes, schadete Jesus Aufklärungskampagne über wahres Gottverständnis, Gottes Willen, und Lehren (z.B.wie auch wir eine innige, segensreiche Gottverbindung eingehen können) sehr.

Jesus wollte sicher nicht, dass man seine Worte bezüglich Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes so verdrehte, dass er und der Heilige Geist als 2 von 3 Gott-Personen gelehrt würden. Jesus wollte weniger als Gott angebetet sondern ernst genommen werden, was seinen Weg mit und seinem Auftrag von Gott anbelangte.

Jesus sah sich als Menschensohn, als Gesandten jenes Gottes, der mittels seinem Heiligen Geist in und aus Menschen wirken will und kann, die sich täglich auf neue Zeichen des Himmels freuen, die Gottes Allgegenwärtigkeit erkennen lassen.

Du hast vollkommen recht, dass die Bibel oftmals verändert wurde. Viele Worte wurden falsch übersetzt und oftmals wurden Bibelstellen so verdreht, dass Gott plötzlich keine Freude mehr an guten Werken haben solle.Gal.2.16 Hoffnung für alle.

Es heisst ja wohl nicht grundlos in der Bibel, der Buchstabe tötet, doch der Geist belebt. Welche von dem angetrieben werden, der Jesus vom Tode auferweckte, sind Kinder Gottes im Himmel. Man kann die Bibel für wachsende Nähe zu Gott ebenso verwenden, wie für Entfernung von ihm.

Also aus meiner Sicht bist Du auf dem richtigen Glaubensweg, Gottes Heilsplan liegt in der Nachfolge Jesus Christus.

Herzliche Grüsse evangelia

karlo

avatar
Danke evangelia,
das sind Worte ,die ich nachvollziehen kann ,nicht nur über den Verstand sondern auch im Herzen.
Wenn wir versuchen im Einklang Gottes leben zu wollen , ist der Weg wohl sehr vielfältig und individuel verschieden.Ich habe eine ganz persönliche Nähe Gottes in Dankbarkeit in allen Dingen , Belebten und Unbelebten in jedem Moment meines Lebens, wenn ich achtsam bin.Ich sehe in den Dingen alles Gottesgaben,die sich in meinem Herzen wandeln und mich erkennen lassen das eine sehr große Liebe bis ins kleinste Detail enthalten ist.Mir fällt auch auf ,wenn ich mich außerhalb dieser Liebe verwirklichen will,sie ablehne dann kann nichts Gutes daraus werden.Aber selbst in dem ,,Bösen '' der Welt ist die große Hoffnung enthalten das man sie als Solche erkennt und umkehren darf.Ich persönlich liebe die Mystiker,die davon sprechen in Bildern und worten umschreibend , welches das Herz nur berühren kann,welchem das seine schon geöffnet ist oder eben auch durch sie dieses geschehen kann.
Deshalb danke ich dir herzlichst für deine Worte ,die mich in gewisserweise trösten und mich aufbauen und Hoffen lassen,daß nicht zuverlieren was mir schon geschenkt wurde,sondern weiterzugehen in Hoffnung und Zuversicht.
LG karlo

evangelia


Ja lieber karlo

Gott hat mit jedem Menschen einen eigenen Plan. Deshalb sind wir auch mit verschiedenen Talenten, Begabungen gesegnet. So sah es auch Paulus, wie er in Eph.2.10 schrieb:sollen wir jene guten Werke tun, die Gott einem jeden von uns ermöglicht.

Christsein ist weniger theoretisch sondern mehr praktisch. Deshalb sagte auch Jesus klar, dass jene in den Himmel kommen, die den Willen Gottes (der gemäss Jesus vollkommen barmherzig, liebevoll und vergebungsbereit ist) im Himmel tun.

Wer sich von guten Mächten treu und wunderbar geborgen weiss (D.Bonhoeffer) erwartet getrost was kommen mag. Denn Gott ist bei uns heute und auch morgen...Jesus sei Dank, dass er die Wegweisungen für ein Leben mit dem wahren Gott - trotz Dauerverfolgung - verbreitet hat.

LG evangelia

karlo

avatar
Liebe evangelia,
es spricht ein großes Vertrauen und eine Liebe zu Gott aus deinen Zeilen und D. Bonhoefer hat es in größter Not nicht losgelassen den Herrn zu Preisen und steht für mich auch ganz in erster Reihe der Menschen die fest im Glauben standen selbst im Angesicht ihres Todes nicht wankten.Er sagte wohl auch die zukünftigen Christen werden Mystiker sein,wenn ich mich nicht irre.Daraus leite ich für ihn selbst solche Erfahrungen ab.

Allexa

avatar
Admin
lieber karlo, so lange du dir gedanken macht, bist du auf dem richtigen weg. du zeigst, dass es der fall ist. es ist nichts anderes, als das wirken des geistes, der dich in wahrheit führen möchte, weil Gott dich liebt. lg

karlo

avatar
Ich bedanke mich für Eure lieben Worte ,die ich mit Freude aufnahm und die mich wärmen.
LG
Karlo

Wolfgang



Lieber Karlo,
ich habe deine Worte gelesen und ahne so ein wenig, wie dir Zumute sein könnte.
Ich drücke es gewollt so vorsichtig aus, denn nur Gott allein weiß um den Zustand deiner Seele, ja sogar deines Herzens. Und nur Er kennt dich durch und durch und weiß auch um den Weg, den ER mit dir gehen wird.

Darin nun habe ich Frieden: ER führt die Wege aller (auch den deinen : ) zu Seinem Ziel.
Und dies ist erreicht, wenn Gott (DIE LIEBE) alles in allen ist (1Kor 15, 28).

Da ich nun eben darauf vertrauen kann, daß Gott Gott ist und alles erreicht, was ER will, kann ich auch mit Frieden im Herzen sehen, daß der Weg zu diesem Ziel für uns Menschen oft rätselhaft, ja manchmal gar schrecklich anmutet.

Verstehen tue ich sehr vieles noch nicht, aber seit einigen Jahren ruht mein Herz vertrauensvoll in Gott und hat dort Ruhe. Auch zu Seinen Wegen mit Seinen Geschöpfen.
Dies Gottvertrauen ist (S)ein Geschenk – Gnade eben.


„Ich bin zur Zeit sehr unzufrieden mit meinem Glauben“
schreibst du.

Vor einigen Jahren noch lebte ich selbst so.
Mußte es.
Obwohl „Christ“ (?) war ich in innerer Unruhe weiter auf der Suche.
Da waren gar noch Esotherik, Hinduismus, „christliche“ und muslimische Mystik ( heute sage ich: Mystik ist nicht biblisch und führt nicht zu Jesus Christus), ... u.a.m..

Daß die Bibel Gottes Wort sein sollte und Jesus der Sohn Gottes – ich konnte dies nicht im Vertrauen/Glauben fassen. Wenn in Bibelstunden allein auf die Bibel bezug genommen wurde, dann hatte ich sehr oft in mir solche Gedanken wie: „Woher wollen die denn wissen, daß das wahr ist, Gottes Wort“ und hatte die gleichen zweifelbringenden Gedanken zur Bibel wie du, Karlo. Auch ich hatte ja gehört, daß „die Bibel in Teilen verändert worden ist im Laufe der Zeit“. Und mit christlichen Freunden fragte ich mich oft: Ist Jesus nun Gottes Sohn oder doch nur ein Prophet wie andere auch.

Wer kann Antwort geben?

Können wir die Antwort finden durch unser Suchen?

In der Bibel sagt Jesus:

„Und ich sage euch:
Bittet, und es wird euch gegeben werden;
suchet, und ihr werdet finden;
klopfet an, und es wird euch aufgetan werden.
Denn jeder Bittende empfängt,
und der Suchende findet,
und dem Anklopfenden wird aufgetan werden.“
(Lukas 11, 9+10; Mt 7, 7)


Nun war ich ja immer schon auf der Suche.
Auf der Suche nach der Wahrheit – wie ich noch bis vor kurzem meinte.
Warum aber hatte mir Gott nicht aufgetan?
Und suchen nicht Millionen Menschen nach der Wahrheit?

Karlo, in letzter Zeit fällt es mir wie Schuppen von den Augen.

Ich bin ein Lügner.
Ich bin – im Fleische – ein Lügner.
Ich habe nie nach der Wahrheit gesucht.

Gott hat es mir für mich persönlich erst vor kurzem aufgezeigt.
Es war heftig für mich.
Ich war sehr erschrocken und beschämt - aber ich mußte Gott zustimmen.

Gott lügt nicht, wenn ER uns sagt: „Alle Menschen sind Lügner!“
(Psalm 116, 11)


Gott lügt nicht, wenn ER uns sagt: „Es gibt keinen, der Gott ernstlich sucht.“
(Röm 3, 11)


Ja, Gott läßt den Suchenden finden.
Gott weiß aber auch von uns, daß wir eben nicht ernstlich suchen.

Und dies gilt für jeden Menschen solange, bis Gott sich erbarmt und Gnade schenkt.

„Denn Gott hat alle zusammen in den Unglauben eingeschlossen, ....“
(Röm 11, 32)


Aus diesem Unglauben, in den Gott ihn eingeschlossen hat, kommt der Mensch erst wieder heraus, wenn sich Gott seiner erbarmt und ihm aus Gnade Glauben schenkt.

Bis dahin können Menschen nicht im Glauben Christi leben, sondern lediglich in eigenem Glauben an was oder wen auch immer.
Mehr ist nicht drin.
Solange nicht, bis Gott sich unser erbarmt.

So ist jeder von uns gezwungen ein gottloses, ja gottfeindliches Leben kennenzulernen indem er es selbst leben muß. Und zwar solange, wie Gott es für ihn vorgesehen hat.
In dieser Zeit müssen wir Menschen mehr oder weniger unsere Herzensgedanken ausleben.
Und danach sieht die Welt ja auch aus.

Gott ist erklärterweise ein erwählender Gott.
Und so bestimmt ER allein, wer wann zum Glauben Christi kommt.
„Denn welche er zuvorerkannt hat, die hat er auch zuvorbestimmt, dem Bilde seines Sohnes gleichförmig zu sein, damit er der Erstgeborene sei unter vielen Brüdern. ....“
(Römer 8, 29 ff)


„Denn er sagt zu Moses: »Ich werde begnadigen, wen ich begnadige, und werde mich erbarmen, wessen ich mich erbarme.« Also liegt es nun nicht an dem Wollenden, noch an dem Laufenden, sondern an dem begnadigenden Gott.“
(Römer 9, 16)


Solche Worte will und kann der fleischliche Mensch nicht annehmen.
An ihm soll es nicht liegen?
Allein an Gott?
Dagegen sträubt sich das Fleisch allemal.
Und kann auch nicht anders.
Es kann dabei nicht einmal erkennen, daß eben dies Überhebung gegenüber Gott ist.

Aber Gott ist LIEBE und so läßt ER keinen zurück: „auf daß er alle begnadige“ heißt es nämlich in Röm 11, 32 weiter.

ALLE sind ALLE Smile

Eben jeder zu Seiner (Gottes) Zeit:

„Alles hat eine bestimmte Zeit, und jedes Vornehmen unter dem Himmel hat seine Zeit.“
(Pred 3, 1)


Karlo, da bist du nun mittendrin.
In Gottes Zeit.

Kannst, sollst du nun etwas dazu tun?

Ich meine schon: In deinem Herzen!!!
Was immer du im Herzen bewegst, darin bist du nämlich frei.
Das Gott deine Herzensgedanken schon im Voraus weiß, ändert daran nichts.

Deshalb: Behüte dein Herz mehr als alles, was zu bewahren ist; denn von ihm aus sind die Ausgänge des Lebens.“ (Spr 4, 23)

Den Glauben, daß Jesus Christus der Sohn Gottes ist und die Bibel ebenso sein Wort, diesen Glauben hat mir Gott mit einemmal geschenkt.
Einfach so.
Aus Gnade.
Eben mal so. Smile

Und so wird er es auch dir einmal tun.

Noch eine abschließende Bemerkung zu deinen Worten: „Ich bin zur Zeit sehr unzufrieden mit meinem Glauben“.

Das Grundtextwort für Glauben bedeutet ja auch noch Treue und Vertrauen.

Wir sehen allzuoft nur unseren Glauben an Jesus.
Aber es geht um den Glauben, die Treue, die Vertrauenswürdigkeit des Christus Jesus.
Er war treu in allem, hat dem Vater immer vertraut und hat uns so die Treue und Vertrauenswürdigkeit Gottes offenbart indem er sie lebte.

Bibelübersetzungen, die bestrebt sind, den Grundtext wörtlicher wiederzugeben, geben da eher Aufschluß darüber:

Ein Beispiel ist Römer 3, 22:
(nach W. Einert, Kurzkommentar zum NT, Römer)

„Gottes Gerechtigkeit aber durch Glauben an Jesum Christum
Elberfelder 1905
(ELB liest Genitiv Objekt)

oder aber:

„eine Gerechtigkeit Gottes aber durch den Glauben Jesu Christi
(Konkordantes NT)

"...durch Treun Jesu Christi..."
(DaBhaR Übersetzung F. H. Baader )

„Gottes Gerechtigkeit aber durch Treue Jesu Christi hinein in alle, die glauben.“
(W. Einert – Kurzkommentar zum NT)

"...durch Christi Glaubenstreue..."

(Theologischer Handkommentar zum NT, herausg. Prof. D. Erich Fascher:
Genitiv Subjekt ist vorzuziehen, weil auch der Glaube letztlich Gottes Gabe ist [R12.3; G3.23-25]).


Was mich nun betrifft, ist mir der Wandel dadurch geschenkt, daß ich nicht (nur) im Glauben an Jesus lebe, sondern im Glauben des Jesus Christus leben darf.

Nunmehr weiß ich auch, was Paulus meinte, als er sagte: „ich lebe aber, doch nicht mehr ich, sondern in mir lebt Christus. ...“ (Galater 2, 20).

Solches aber nun kann kein Mensch selbst machen.
Auch mit noch so viel „gutem“ Willen und Bemühen nicht.
Dies ist gnadengewirkt durch Gott selbst, „damit sich überhaupt kein Fleisch vor den Augen Gottes rühmen könne.“ (1 Korinther 1, 29)

So erwarte alles von Jesus Christus.
Du wirst es erhalten zu Seiner Zeit.

Darauf hast du Sein Wort.

Gott segne dich, Karlo.

Liebe Grüße - Wolfgang

evangelia


Lieber Wolfgang

Weder Jesus noch seine Jünger haben den ganzen Inhalt der damals nur aus dem AT bestehenden Bibel als göttlich inspiriert bezeugt.

Jesus Christus gab den klaren Auftrag, SEINE Gotteslehre zu verbreiten.

Paulus lehrte gleich wie Johannes, dass NUR Christi Lehre gelten würde. Dies weil diese nicht derartig widersprüchlich war, wie jene von Mose.

Die christlichen Mystiker sind Jesus Christus garantiert näher als Päpste aller Zeiten. Dies erkennt man an deren Gedankengänge an welchen beide uns ja teilhaben lassen.

Fleischlich sind zudem nur jene Menschen, die fleischliche Früchte in sich tragen und daraus reslutierende Sünden produzieren.

Jesus Christus lehrte zudem nie, dass alle Menschen Sünder vor Gott seien. Jesus Worte, er sei zu den Sündern gerufen worden und NICHT zu den Gerechten, da die Kranken den Arzt brauchen würden und nicht die Gesunden...wird von Dogmatikern stets irgendwie so verdreht, dass Jesus dies nicht so gemeint habe, wie es klar dasteht.

Viele schreiben wie Du vom Glauben AN Jesus. Doch für Jesus ist es sicher wichtiger, IHM zu glauben, IHM nachzufolgen, statt noch weitere Jahrhunderte, Jahrtausende an antichristlichen Dogmen von religiösen Machthabern seit ewigen Zeiten anzuhängen, sich und andern dies zu indoktrinieren.

In Sache Herz gebe ich dir recht. Gott ist Liebe. Und wer in der Liebe lebt, lebt in Gott und Gott in ihm. Also ist die Liebe die Erfüllung der wahren göttlichen Gesetze.

Der Weg zum wahren Gott, der uns Jesus Christus sandte um uns über seinen wahren Willen beizubringen führt über die gelebte Liebe und somit Loslassen von fleischlichen Früchten, wie Neid, Hass, Hochmut, Eifersucht. Wer sich davon trennt, hebt gleichsam die Trennung von Gott auf, ist eine neue Kreatur in Christus, ein geistlicher Mensch sozusagen.

Lieber karlo, Du kannst ja beim Lesen von Wolfgangs Theorie und meiner Dein Herz fragen, was für dich dann bei welchen Worten stimmiger ist.

Gott sei mit und in Dir. Herzliche Grüsse von evangelia

10 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Do 14 Okt 2010, 07:38

karlo

avatar
Erst einmal möchte ich Euch danken ,daß ihr mir freundlicher Weise eure Meinung geschrieben habt und damit euer Interesse mir so lieb geschenkt habt.
Ich bin nun mal ein Mensch und kein Heiliger und kann nur auf mein Herz hören,auf das was aus ihm spricht.
Und wenn es spricht ,sagt es mir jeder Mensch geht seinen weg allein hier auf Erden und weil diese Einsamkeit einfach unmenschlich und leidvoll wäre ,gibt es etwas was ich suchen sollte.Habe es in manigfaltiger Form gefunden,viele Hinweise erhalten ,Glücksmomente und aber auch Tränen laufen lassen dürfen auf dem Weg der Erkenntnis.
Für mich heißt das Anklopfen, immer wieder mein Herz fragen,erkennen dürfen was aus Liebe geschieht .So geschied in mir ein Wandel im Glauben und durch ihn wird mir bewußt ,das ich nicht verurteilen oder bewerten kann welches andere glauben.
Jeder glaubt an das welches in diesem Moment für ihn richtig ist,sonst würde er er nicht glauben.Aber alles hat seine Zeit ,auch meine Glaubensinhalte sind meine Wahrheiten für diesen Moment.Alles Wandelt sich,nichts vergeht ,es gibt nur einen Gott und jeder kann nur seinen Gott sehen und als einzig Wahren erkennen.Niemand will bewußt mit einer Lüge leben,nein wir suchen Gott und durch ihn erkennen wir uns uns auch alles andere aus Liebe erschaffen.
Liebe Grüße
Karlo

11 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Sa 16 Okt 2010, 07:25

davina

avatar
karlo, dir fällt es schwer jesus so zu verehren wie es in der dreieinigkeit gottes dargestellt wird, glaubst du das du kannst, ich könnte es auch nicht so,
kann dich gut verstehen wie es dir geht, bei mir war es am anfang auch so, ich suchte nach gott, las viele bücher, ich saugte wissen auf, wie einen schwamm, ich war immer unzufrieden, ich suchte nach allen richtungen, kaufte mir bücher, um noch mehr wissen zubekommen,
es war eine gewisse sehnsucht da und zugleich wollte ich mit christus nichts zutun haben, nur mit gott,
es funktionierte nicht, ich konnte auch das wort christus schwer aussprechen, bis ich irgend wann verstand, das ohne christus nichts geht, das der mensch ihn ablehnt in mir,
aber ich kamm immer wieder in situationen, wo ich erkannte, wenn ich christus nicht annehme, hilft es mir wenig zu gott zu kommen, christus ist der mittler zwischen gott und mir,
keiner kommt zum vater denn durch mich,
ganz einfach mit ihm reden, wie man mit einen menschen redet, im stillen kämmerlein,
und ihm alles hinlegen, was dich belastet, wo du hilfe und führung brauchst, wo du heilung brauchst und erlösung, ich glaube das das verehrung ist, ihn zu akzeptieren in dir, und seine hilfe in anspruch zunehmen, king

12 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Sa 16 Okt 2010, 09:16

karlo

avatar
Liebe Inge,
es ist schön,wie Du dich immer wieder für Jesus als Sohn Gottes einsetzt.
Ich sehe Jesus als Mensch,als Weisen der den Gottesgedanken in Wort und durch sein Leben uns vermittelt hat.
Das Christentum hat ihn nachträglich mit dem Heiligen Geist mit dem Allmächtigen Gott gleichgesetzt und verbunden ,als drei Teile des des einen Gottes in einer Person.
Wenn ich mir heute die Kirchen ,teilweise mit ihrem Reichtum ansehe und sie selbst diese Dreieinigkeit verkündet und festgelegt haben fehlt mir wahrlich der Glauben daran.
Außerdem fehlt mir der Glaube wenn es heißt nur über Jesus können wir Gott erkennen,das ist für mich ebenfalls nicht nachvollziehbar.Gott läßt nicht den Rest der Menschheit im Dunkeln stehen ,nur weil sie nicht in christlichen Ländern geboren sind.
Allerdings meine ich ,je mehr wir suchen um so weniger werden wir erkennen. Somit ein Erkennen und Suchen ist Zwecklos.
Erst wenn wir frei sind von Gedanken kann sich Erkenntnis zeigen. Deshalb sind alle Lehren,die irgendwo hinführen wollen,Worte ,Bücher,Lehrer ,Gurus hinderlich auf dem Weg zu Gott.Gott zeigt sich jedem Persönlich ,er braucht keine Stellvertreter oder Führer,denn so wie er spricht dafür gibt es keine Worte.
Was uns Jesus sagen wollte habe ich sehr wohl verstanden,er zeigt den Menschen einen Weg wie sie als Menschheit überleben können.Er sagte auch ,ich könnte euch noch viel erzählen aber ihr würdet es nicht verstehen.
In der heutigen Zeit versteht manch einer schon mehr,aber die werden meist nicht für voll genommen.
Deshalb meine Devise jeder soll das glauben was ihn erfüllt und bedenken das Jesus hätte uns noch viel sagen können,aber wir könnten es nicht verstehen geschweige glauben.
Die Menschheit ist noch lange nicht am Ende sondern erst am Erwachen und die Apokalypse kommt noch auf sie zu ,aber sie ist für mich eine neue Erkenntnis und der Menschen hausgebackende Glauben geht unter und Jesus erzählt uns mehr und wir können es verstehen.So denke ich im Moment.Papst und alle Prediger sind arbeitslos mit schlechtem Arbeitszeugnis entlassen.



Zuletzt von karlo am Di 27 Sep 2011, 09:54 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

13 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Sa 16 Okt 2010, 23:44

davina

avatar
ja, karlo, kann in deinen beitrag alles bejahen, den jesus führt jeden einzelnen, ganz persönlich, den nur er weiß um jeden, das ist das wunderbare,
wir werden auch nicht die gleichen erfahrungen haben oder machen, aber wen wir miteinander kommunizieren ist er immer dabei, und das spüren wir,
jesus ist vielfältig und es gibt nichts wo er nicht drinnen ist, er ist in allem,
darum können wir ihn im grunde nicht in der kirche, weder papst noch prediger finden, sondern nur in uns selbst,
nur eines über kirche, papst und prediger, kann er in uns was berühren, anregen, darüber nach zudenken, das wir selber mündig werden und einmünden in christus in uns,
I love you I love you I love you

14 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Di 09 Nov 2010, 00:42

wulfen

avatar
evangelia schrieb:Lieber Karlo

Ich glaube, besser noch bin ich überzeugt, dass Gott sich über Deine Worte sehr freut.

Die Einführung des Dogmas Dreifaltigkeit Gottes, schadete Jesus Aufklärungskampagne über wahres Gottverständnis, Gottes Willen, und Lehren (z.B.wie auch wir eine innige, segensreiche Gottverbindung eingehen können) sehr.

Jesus wollte sicher nicht, dass man seine Worte bezüglich Taufe im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes so verdrehte, dass er und der Heilige Geist als 2 von 3 Gott-Personen gelehrt würden. Jesus wollte weniger als Gott angebetet sondern ernst genommen werden, was seinen Weg mit und seinem Auftrag von Gott anbelangte.

Jesus sah sich als Menschensohn, als Gesandten jenes Gottes, der mittels seinem Heiligen Geist in und aus Menschen wirken will und kann, die sich täglich auf neue Zeichen des Himmels freuen, die Gottes Allgegenwärtigkeit erkennen lassen.

Du hast vollkommen recht, dass die Bibel oftmals verändert wurde. Viele Worte wurden falsch übersetzt und oftmals wurden Bibelstellen so verdreht, dass Gott plötzlich keine Freude mehr an guten Werken haben solle.Gal.2.16 Hoffnung für alle.

Es heisst ja wohl nicht grundlos in der Bibel, der Buchstabe tötet, doch der Geist belebt. Welche von dem angetrieben werden, der Jesus vom Tode auferweckte, sind Kinder Gottes im Himmel. ....

Herzliche Grüsse evangelia

Das ist wirklich nicht schlecht und hätte ich so hier nicht erwartet, sehr schön evangelia

http://kirchenindex.de

15 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Di 27 Sep 2011, 09:44

karlo

avatar
Meine Lieben,
an der Aussage ,dass ich mit meinem Glauben nicht wirklich zufrieden bin ,hat sich nach vielem Hin und Her und einem Jahr , nicht wirklich etwas geändert.
Natürlich hat sich die Welt und meine Einstellungen verändert,meine Einsicht davon, die Menschen werden sich weiter gegenseitig die Köpfe einschlagen,ich werde mich nach Möglichkeit nicht mitreißen lassen.Es läuft sehr schnell auf eine totale Veränderung hinaus,mit schrecklichen Konsequenzen.Ich rechne größere Kriege werden in naher Zukunft die Welt erschüttern.Im Laufe der Entwicklung des menschlichen Gehirn haben sich zu viele Denktstrukturen manifestiert,die vielleicht früher für die ersten Menschen zum Überleben wichtig waren, aber in der heutigen Zeit nicht mehr in solch strenger Form benötigt werden.Die Verteidigung des nahen persönlichen Umfeldes und dem daraus entstandenen egoistischen und aggressiven Verhaltens.Dieser Tatbestand kann nur sich ändern ,wenn die Menschheit sich dessen bewusst wird .Ein neues Denken im Sinne ,liebe deinen Nächsten wie dich selbst,würde automatisch alle Ungerechtigkeiten auslöschen.Aber wenn ich überdenke, wieviele hochrangige Politiker ,Gottesfürchtige ,die nach dieser Idee lebten und die Menschheit darauf aufmerksam machen wollten in Worten und Taten und dafür starben ,sehe ich schwarz dafür.
Jede Religion welche Kriege führt im Namen Gottes ist keine wahre Religion.
Persönlich habe ich vielleicht schon Gott näher kennengelernt und wundere mich über nichts mehr wirklich.
Zum Schluss noch eine Bemerkung : Der gute Gläubige zieht bei Regenwetter Gummistiefel an und bei Schnee gefütterte Stiefel über,so kann er Jesus folgen ohne das seine Füße kaputtgehen über Stock und Stein und Matsch und Schnee der Welt.
Es grüßt ein heute pessimistischer
Karl
Was macht denn bloß der gute Wulfen?

16 Re: Ich bin unzufrieden mit meinem Glauben am Mi 28 Sep 2011, 19:23

prawda


karlo schrieb:Meine Lieben,
an der Aussage ,dass ich mit meinem Glauben nicht wirklich zufrieden bin ,hat sich nach vielem Hin und Her und einem Jahr , nicht wirklich etwas geändert.
Natürlich hat sich die Welt und meine Einstellungen verändert,meine Einsicht davon, die Menschen werden sich weiter gegenseitig die Köpfe einschlagen,ich werde mich nach Möglichkeit nicht mitreißen lassen.Es läuft sehr schnell auf eine totale Veränderung hinaus,mit schrecklichen Konsequenzen.Ich rechne größere Kriege werden in naher Zukunft die Welt erschüttern.Im Laufe der Entwicklung des menschlichen Gehirn haben sich zu viele Denktstrukturen manifestiert,die vielleicht früher für die ersten Menschen zum Überleben wichtig waren, aber in der heutigen Zeit nicht mehr in solch strenger Form benötigt werden.Die Verteidigung des nahen persönlichen Umfeldes und dem daraus entstandenen egoistischen und aggressiven Verhaltens.Dieser Tatbestand kann nur sich ändern ,wenn die Menschheit sich dessen bewusst wird .Ein neues Denken im Sinne ,liebe deinen Nächsten wie dich selbst,würde automatisch alle Ungerechtigkeiten auslöschen.Aber wenn ich überdenke, wieviele hochrangige Politiker ,Gottesfürchtige ,die nach dieser Idee lebten und die Menschheit darauf aufmerksam machen wollten in Worten und Taten und dafür starben ,sehe ich schwarz dafür.
Jede Religion welche Kriege führt im Namen Gottes ist keine wahre Religion.
Persönlich habe ich vielleicht schon Gott näher kennengelernt und wundere mich über nichts mehr wirklich.
Zum Schluss noch eine Bemerkung : Der gute Gläubige zieht bei Regenwetter Gummistiefel an und bei Schnee gefütterte Stiefel über,so kann er Jesus folgen ohne das seine Füße kaputtgehen über Stock und Stein und Matsch und Schnee der Welt.
Es grüßt ein heute pessimistischer
Karl
Was macht denn bloß der gute Wulfen?

Mein lieber Karl,

Du teilst mit, daß Du heute pessimistisch bist; das ist kein Wunder, denn da ist ja jemand, der bewußt dafür sorgt, die Menscheit allgemein in den Pessimismus zu lenken, ja zu treiben. Vom Pessimismus bis zu Verzweiflungstaten ist nur eine kleiner Schritt.
Doch ! In Lukas, Kap. 21, Vers 28 steht geschrieben: "Wenn aber diese Dinge anfangen zu geschehen, so blicket auf und hebt eure Häupter empor, weil eure Erlösung naht." Natürlich sind all´ jene, die sich abmühen gemäß den Geboten zu handeln und zu wandeln das Hauptangriffsziel des Feindes des Allmächtigen.
Aber ! Geschrieben steht in Ps. 119, Vers 30: "Den Weg der T r e u e habe ich gewählt, habe vor mich gestellt deine Rechte." Persönlich habe ich mit Treue beste Erfahrung gemacht.
Also, ich darf empfehlen: Kopf hoch und noch höher, wirf die Bürde auf den Allmächtigen, er sorgt dafür, daß Deine pessimistische Stimmung von Freude abgelöst wird!
Es grüßt ganz lieb
Karl, der alte

Gesponserte Inhalte


Nach oben  Nachricht [Seite 1 von 1]

Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten