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die amischen

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1 die amischen am Di 09 Nov 2010, 11:35

davina

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http://www.jungegemeinde.de/texte/rz_97.htm

deutsche jugendliche, sind zu den amischen und zu den hutterischen geschickt worden, das sie ihr leben wieder sinnvoll und zufriedener gestalten können,
die strengsten eltern der welt, wurde auch im fs gezeigt,

wer hat hier versagt, eltern, kirchen, gesellschaft, kein vorbild mehr, weil es nicht gelebt wird, weil sie wasser predigen und wein trinken,
die amischen predigen wasser und tinken wasser,

Very Happy Very Happy Very Happy


_________________
Liebe Grüße
Davina

2 Re: die amischen am Di 09 Nov 2010, 12:04

davina

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http://studgenpol.blogspot.com/2010/01/die-amischen-einige-filmdokumentationen.html


https://www.youtube.com/watch?v=BXI-e8p1Adc


wenn man die filme ansieht, es berührt einen tief, ist diese sehnsucht nach der gemeinschaft, die in uns alle drinnen ist, vor allem das gelebte kommt rüber,bzw. an,
gehts nur mir so, oder verspüren auch andere das,


_________________
Liebe Grüße
Davina

3 Re: die amischen am Di 09 Nov 2010, 21:26

maga

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Gutes Thema liebe Inge.
Ich hab die Amischen schon immer bewundert.
Sicher ist in diesem Film nicht die absolute Realität dargestellt, denn auch in diesen Gemeinschaften gibt es Probleme.
Man sprach auch vielerorts von Inzest, da die Gemeinschaften sich oft von anderen strang isolierten und somit irgendwann alle miteinander verwandt waren, und das Blut sehr unrein wurde.

Aber es gibt auch Aufschwung, quasi wiedergeborene Amische.
Christen also, die sich im Hl.Geist erneuert haben.

Ihr Zusammenleben ist aber ohne Zweifel vorbildhaft, besonders in einer Welt wie heute, und besonders für Menschen, die das langsam erkennen und nach Alternativen suchen.

Der Mensch ist dort etwas wert, und besonders seine Arbeitskraft, weil sie ihm nicht von Technik und Maschinen genommen wurde.

Diese Würde zeichnet das Leben aus, weil es das Leben schätzt, und nicht wie im Rest der Welt immer mehr herabwürdigt.

Ein Leben mit Gott ist möglich, und die Amischen , oder auch andere Gruppen zeigen, das es gehen kann.
Der Mensch kann seine Würde wieder finden, und betrachtet Fortschritt und Technik nur als zweitrangig, kann darum besser damit umgehen, und setzt sie nur da ein, wo seine Würde nicht verletzt wird.

Die Jugend ist offen dafür, weil sie dünne Bäumchen sind, die sich noch biegen lassen können.
Aber auch viele ältere Menschen, als da sind wie eine Eiche oder eine ausgewachsene Tanne haben schon auf diese Möglichkeit einer Verjüngung und Begradigung geschaut.
Das liegt wohl daran, das sie sich im inneren immer eine gewisse Flexibilität und Spannkraft bewahrt haben, die sie dazu befähigt hielt, entsprechende Korrekturen vorzunehmen.

Es wird zwar die Welt nicht vor ihrem Niedergang retten, aber für einen besseren Neustart sorgen.

Das ist so mein Eindruck, der nicht unbedingt richtig sein muß.
LG
maga

4 Re: die amischen am Di 09 Nov 2010, 22:02

davina

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es vermittelt eine tiefe, eine treue zum herrn, das miteinander und auch ein bißchen was die bibel vermittelt wie sie früher gelebt haben,

probleme gibt es überall, wo menschen sich im herrn zusammen tun, aber die werden gleich bereinigt, im sinne des wort gottes, man schaut auf die gesetzmäßigkeiten, und fragt nach dem willen des herrn,

aber was mich faziniert ist auch das, das es lebbar ist, ohne staatliche zuwendung und soziale hilfe von außen durchzukommen,

der satz :
MAN GLAUBT SIE LEBEN EINEIGE HUNDERT JAHRE ZURÜCK UND DOCH SIND SIE MEHR IN DER ZUKUNFT und EINIGES SOGAR VORAUS; den der staat kann ja im grunde das alles nicht mehr tragen,

kann man auch sinngemäß vergleichen mit, die letzen werden die ersten sein,

sie sorgen für sich selbst, weil gott für sie sorgt, sie machen sich nicht abhängig von der weltherrschaft,


_________________
Liebe Grüße
Davina

5 Re: die amischen am Di 09 Nov 2010, 22:21

Jacko


Ja, ich würde Magas Posting voll und ganz zustimmen. Man kann jede Gemeinschaft idealisiert vorstellen, aber auch ganz schlecht dastehen lassen. Die Wirklichkeit ist dann irgendwo in der Mitte. Oft sehen wir das als schön und gut was wir nicht haben. Das in allen Lebensbereichen. Viele Verheiratete trauern der Singlezeit zurück, Singels bejammern wie schön es ist verheiratet zu sein; wenn man keinen Hund hat, denkt man oft wie schön es wäre, wenn man einen hat, dann kommen kurz vor den Urlaub Probleme oder man ärgert sich, wenn man Gassi gehen muss.
Ich denke so ist es auch in einer solchen Gemeinschaft. Es können aber neben den von Maga benannten Probleme auch noch andere geben und zwar, dass die medizinische Versorgung nicht "professionell" sichergestellt ist (keine Krankenversicherung), wie es wohl aussieht wenn man jdm. aus der Gemeinschaft überhaupt nicht leiden kann, im Winter kann es auch mal im Haus kalt werden, was für eine Bildung erhalten sie, in der "Schule" wird denen was beigebracht und das müssen sie akzeptieren, haben durch die Abschottung keine Möglichkeit andere Meinungen zu hören und sich selber ein Bild zu machen etc.
Im Vordergrund - und dass dies nicht erwähnt wird, erstaunt mich - stände aber deren religiöse Vorstellungen, deren "Theologie". Ich kenn sie nicht, aber das ist das A und O. Oft rutscht man in solche Gemeinschaften herein, weil die "Gemeinschaft" so toll ist und merkt nicht, dass man eigentlich vom christl. Weg abkommt oder in eine Radikalität reingerät, die nicht sein muss.
Also für mich wäre das nichts, vielleicht weil ich als Akademiker zu sehr Bildung und Wissenschaft mag. Trotzdem bewundere ich die Amisch und erkenne an, dass die vieles schaffen, wozu wir nicht in der Lage wären.
Wer mehr über Gemeinschaft wissen will, kann ja das Buch "Gemeinsames Leben" von Dietrich Bonhoeffer lesen.
In den Kommentaren stand aber etwas, was ich mir für dieses Forum allgemein wünschen würde: In den Kommentaren mißfällt mir der besserwisserische Ton. Jeder hat auf seine Weise recht (oder viele zumindest), bringt aber jeweils sein Argument so vor, als hätte niemand anderer recht.

6 Re: die amischen am Di 09 Nov 2010, 23:29

davina

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jacko, kannst du bitte das besser erläutern, was du damit den letzten absatz meinst, geht nicht ganz hervor was du damit meinst, ob das die kommentare vom den buch sind oder kommentare vom forum,


_________________
Liebe Grüße
Davina

7 Re: die amischen am Di 09 Nov 2010, 23:43

davina

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dem was maga schreibt stimme ich völlig zu, wie es wirklich ist, da muß man dabei sein um ein urteil abzugeben,
ich weiß nur eines, von den hutterischen, ist auch eine täuferbewegung, das diese auf die uni gehen, und sich nicht absondern, so auch nicht die amischen, sie leben auch in der welt, jeder kann sie besuchen, es ist zu ihnen hin offen, nur leben sie nicht mit der welt,
und eine gemeinschaft, die offen ist, hat nichts zu verbergen,
und probleme haben wir alle, in den familien, arbeitsplätzen, und...
aber wie werden sie gelöst, und da werden diese gemeinschaften den richtigen ansatz haben, nach dem wort gottes es zu bereinigen, zu lösen und zu verändern,
denn sonst könnten sie nicht so lange bestehen,

habe eine bekannte lehrerin in pension, die immer wieder zu den hutterischen fährt und einige wochen mit ihnen lebt, und nur das beste berichtet, und es sie immer wieder hin zieht,


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Liebe Grüße
Davina

8 Re: die amischen am Mi 10 Nov 2010, 10:03

september

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Für mich sind die Amisch mehr eine Volksgruppe, als Glaubensgemeinschaft.
Sie leben ja in Kolonien, doch irgendwie abgetrennt von der Welt(ich rede nun von echten Amisch aus Kanada oder USA).
Es hört sich sehr nostalgisch an, so richtig nach Geborgenheit und Sicherheit, die uns in dieser Welt so oft fehlt.
Wenn ich mich nicht irre, sind die Amisch von den Mennoniten entstanden.
Sieht alles schön und richtig aus, würde vermutlich auch gerne mal da 2-3 Wochen verbringen, aber immer so leben, wenn man in einer anderen Gesellschaft aufgewachsen ist, wäre für mich schwer, fast unmöglich.
(genauso schwer vermutlich, wie für Jacko, sein Singleleben aufzugeben Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy Very Happy )
Ich denke, hier wird viel zu viel Wert auf Gesetze, Regeln, Gebote und Verbote gelegt.
Ein Joch, das zu schwer zu tragen ist, weil es, wie mir scheint, manchmal zur regelrechter Gesetzlichkeit ausartet.
So nach dem Moto: gehen nicht weiter... reden nicht lauter...lachen nicht öfter... etc. Irgendwie fehlt mir da immer der lebendige Glaube, der froh und frei macht.
Was ist mit den Aussagen der Amisch (die ich natürlich nicht persönlich gehört habe Very Happy ), dass man sich den Himmel hier auf Erden verdienen muss? Von Gnade keine Rede.


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Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre
Ps. 115;1

9 Re: die amischen am Mi 10 Nov 2010, 11:43

davina

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volksgruppe - glaubensgemeinschaft - bergpredigt

http://www.anabaptist.ch/Amische%20und%20Reformierte_Bericht.pdf


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Liebe Grüße
Davina

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