Sie sind nicht verbunden. Loggen Sie sich ein oder registrieren Sie sich

Der kosmische Sittendekalog

Nach unten  Nachricht [Seite 1 von 1]

1 Der kosmische Sittendekalog am Do 23 Dez 2010, 02:08

elisa


Hier ein Bisschen Lesestoff, wer will:

Der kosmische Sittendekalog


Liebe Freunde, stellen wir uns einen Mensch vor, der für sich alleine lebt - ohne Gott und andere Menschen -, der nie sein Haus verlassen würde, dann könnte er leben wie er möchte. Er bestimmt selbst, was er tut oder unterlässt und wie gut oder schlecht er sich benimmt. Er würde für sich allein maßgebend – sich selbst sein Gesetz. Teilt aber eine weitere Person mit ihm seinen Lebensbereich, ist es mit seiner unbegrenzten Freiheit vorbei. Ein Zusammenleben in Frieden und sozialer Gerechtigkeit braucht unbedingt Regeln und Normen, die von jedermann zu beachten und einzuhalten sind. Wenn diese Regeln nicht befolgt werden, zieht das unangenehme Folgen nach sich.

Gewöhnt man z.B. das Kind in der Familie nicht an bestimmte Regeln und Ordnungen, wird es bald zum Familientyrann. Die Folgen solcher antiautoritären Erziehung sind lebensuntüchtige Menschen, die ihr Leben nicht ordnen können. Weitere Folgen sind psychische Störungen, Drogensucht, Kriminalität oder sogar Suizid.

Das Befolgen der Gesetze, die eine gute Ordnung im Zusammenleben aufrecht erhalten, garantiert dem Bürger ein friedliches Leben. Das Missachten dieser Gesetze bringt nach gewisser Zeit das Leben so durcheinander, das es zum Überlebenskampf wird.

Wir finden in uns selbst und in der uns umgebenden Umwelt, unabhängig von menschlichem Einwirken überall gute, wohl funktionierende Regeln und Gesetze, ohne die unser Leben undenkbar wäre.

Im Mikrokosmos gibt es winzigste Teilchen, die sich in bestimmten Bahnen bewegen. Im Makrokosmos ziehen die Gestirne nach bestimmten Gravitationsgesetzen ihre Bahn. Würde unsere Erde nur geringfügig von ihrer Bahn abweichen, hätte dies für die Erdbewohner katastrophale Folgen.

In der Natur funktioniert das Leben der Pflanzen nach bestimmten Gesetzen, von denen auch der Mensch abhängig ist. Würden die Pflanzen z. B. nicht assimilieren, hätten wir nicht genügend Sauerstoff zum Atmen.
Wer legte diese Gesetze fest und sorgt für deren Einhaltung? Die Ordnung und Harmonie der Gesetzmäßigkeiten im Mikro- wie im Makrokosmos, in der Natur und im Menschen, erzählt von einer unendlichen Weisheit und Macht.

Es ist logisch, dass diese wunderbaren Gesetzmäßigkeiten im Menschen, in der Natur und im Kosmos von einem überaus mächtigen klugen Geist erstellt worden sind und von diesem auch in der richtigen Funktion erhalten werden, dem allgewaltigen Allherrscher des Universums. Der Weg, den die Gebote Gottes weisen, ist der Weg des Lebens.

Die ersten Menschen, Adam und Eva, wurden im Prinzip als freie Wesen mit Entscheidungsfreiheit geschaffen. Da sie aber weder wussten, wie sie ihr Alltagsleben gestalten sollten, noch wie ihr Verhalten in Frieden und sozialer Gerechtigkeit in der Gesellschaft mit Gott und dem Nächsten aussehen sollte, bekamen sie von Gott selbst verschiedene Anordnungen, die sie zu befolgen hatten. So steht z.B. in 1.Mose 2,15 geschrieben: „Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte (bewachte)“.

Auch wurde Adam und Eva bestimmt, was sie essen durften und was nicht (1.Mose 2,16.17). Es wurde ihnen gesagt, dass sie eine Familie gründen sollten, in der Mann und Frau eine unzertrennbare Einheit in der Ehe bilden (1.Mose 1,28). Den siebten Tag, den Sabbat, sollten sie heilighalten (1.Mose 2,3). Sie sollten ehrlich handeln (1.Mose 3,12.13). Auch das Beneiden und Töten wurde verboten (1.Mose 4,3-Cool. Das positive Interesse am Nächsten sollte aufrecht erhalten werden (1.Mose 4,9).

Vor allem sollte der Mensch neben seinem allmächtigen Gott keinen anderen Gott haben. Das heißt, dass niemand veranlassen darf, die Anweisungen Gottes abzuschwächen oder zu verändern. Als z.B. Gott sagte: „Du darfst essen von allen Bäumen im Garten, aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen sollst du nicht essen!“ (1.Mose 2,16.17) dann hatte niemand das Recht, diesen Erlass Gottes anzuzweifeln oder Gott sogar als einen Lügner hinzustellen, wie es Satan in diesem Fall durch das Medium einer Schlange tat (1.Mose 3,1-5). Man könnte mit weiteren Beispielen fortfahren, in denen Gott lange vor der Zeit Moses, dem Anführer Israels, den Menschen verschiedene Anordnungen gab.

Im Laufe der Zeit sind die ursprünglichen Anordnungen Gottes immer mehr durch menschliche Vergesslichkeit verloren gegangen oder durch die Übernahme und Einhaltung von so mancher Tradition ersetzt worden. Darum gab Gott den Menschen seine Anordnungen später auf zwei steinernen Tafeln, eingraviert mit seinem eigenen Finger. Diese Anordnungen bilden den bekannten Sittendekalog der Bibel: die Zehn Gebote Gottes. Was Gott auf diese Tafeln geschrieben hatte, waren zehn Worte, wie an mehreren Stellen der Bibel steht, z.B. in 5. Mose 4,13: „Und er verkündigte euch seinen Bund, den zu halten er euch gebot: die zehn Worte. Und er schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.“ von sehr tiefer Bedeutung. Darum bezeichnet man diese Gebote als Dekalog. Zusammengesetzt aus den altgriechischen Wörtern „deka“ - Zehn und „logos“ – Wort.

Folglich war es eigentlich nichts Neues, was Mose damals von Gott bekam. Darüber hinaus gelten diese Gesetze Gottes im ganzen weiten Kosmos. Überall dort, wo eine Gesellschaft von intelligenten Wesen existiert, müssen Anordnungen gelten. Gesetze, die ein Leben in Frieden und sozialer Gerechtigkeit garantieren, was in den Psalmen 89,15 und 119, 142 nachzulesen ist. „Gerechtigkeit und Recht sind deines Thrones Grundfeste. Gnade und Treue gehen vor deinem Angesicht her.“ „Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit, und dein Gesetz ist Wahrheit.“

Die Gebote Gottes können mit dem Verstand oder besser noch aus dem Beweggrund der Liebe befolgt werden. Worin liegt der Unterschied? Man kann mit dem Verstand begreifen, dass beispielsweise das Befolgen des achten Gebotes, welches das Stehlen verbietet, gut ist. Man sieht ein, dass es nicht gut ist, dem anderen etwas wegzunehmen und ihm dadurch einen Schaden zuzufügen und stiehlt deshalb nicht. Wenn jedoch dieses Gebot aus Liebe befolgt wird, dann unterlässt man nicht nur das Stehlen, sondern man gibt und verschenkt noch. Im Falle des sechsten Gebotes bedeutet das, nicht nur das Töten zu unterlassen, sondern das Leben zu bewahren und zu schützen. Eine entsprechend tiefe Bedeutung findet sich in jedem der zehn Gebote des Sittendekalogs Gottes.

Dieses tiefe Verständnis der Gebote Gottes hat auch der Herr Jesus hervorgehoben, als ein Schriftgelehrter ihn fragte: „Lehrer, welches ist das größte Gebot in dem Gesetz? Er aber sprach zu ihm: ´Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand.´ Dies ist das größte und erste Gebot. Das zweite aber ist ihm gleich: ´Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.´ An diesen zwei Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten.“ (Mat. 22,36-40)

Um bei diesem Verständnis zu bleiben und nicht dem Verdacht zu verfallen, der Herr Jesus hätte zwei neue Gebote zugefügt, liest man die ergänzenden Worte Jesu: „Wer meine Gebote hat und sie hält, der ist es, der mich liebt; ...“ (Johannes 14,21a) und auch die des Paulus: „ ... so ist nun die Liebe des Gesetztes Erfüllung.“ (Rö13,10b) Somit ist der Sittendekalog die Definition der Liebe. (Auf diese Frage der Definition der wahren Liebe, gibt die Bibel noch weitere verständliche Antworten, z.B. in Johannes 14,15; Römer 13,8-10; 1. Timotheus 1,5; usw.)

Nach 1. Johannesbrief 3,4 (Schlachter) ist die Sünde eine Übertretung des Gesetzes und laut Römerbrief 6,23 gilt: „Der Sünde Sold ist Tod; Gottes Gabe aber ist ewiges Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.“ Da das Gesetzt so heilig wie der Gesetzesgeber - Gott selbst - ist, konnte nur sein Sohn durch dessen Opfertod den Freispruch bewirken. Wer seine Sünde bereut, Buße tut und von dem gesetzlosen Weg umkehrt, darf im Glauben und mit voller Hoffnung den angebotenen Freispruch annehmen.

Gott gab seinen Sohn Jesus Christus zum Opfer, um den Menschen aus dem Dilemma der Gesetzlosigkeit und seinen Folgen einen Ausweg zu bahnen. Dieses Handeln des himmlischen Vaters bestätigt die Unveränderlichkeit des Sittendekalogs. Gott wird die Menschen wieder in die Harmonie des Friedens nach seinem vollkommenen Gesetz der Liebe bringen.

Veränderungen in dieser Ordnung und Störungen in der Harmonie der menschlichen Systeme, der Gesellschaft und der Umwelt lassen darauf schließen, dass Gesetze nicht beachtet worden sind. Deshalb ist es notwendig die Gesetze kennen zu lernen, die unser Leben, unsere Gesellschaft und unsere Umwelt in Ordnung halten. Jedes "du sollst nicht", sei es ein Natur- oder ein Moralgesetz, schließt eine Verheißung ein. Gehorchen wir, so werden unsere Schritte von Segen begleitet sein, wird es übertreten, so ist das sichere Resultat Gefährdung und Unglück.

„Die Erde ist entweiht von ihren Bewohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und brechen den ewigen Bund. Darum frisst der Fluch die Erde, und büßen müssen's, die darauf wohnen.“ (Jes. 24,5.6)

Gott hat in seinem geschriebenen Wort und in dem großen Buch der Natur die Gesetze des Lebens offenbart. Er hat sie als Schutzwall für seine Geschöpfe gegeben. Es ist unsere Aufgabe, eine Erkenntnis dieser Gesetze zu erlangen und im Gehorsam seine Mitarbeiter zu sein, um sowohl die Gesundheit des Körpers als auch der Seele zu erhalten bzw. wieder herzustellen. Das Gleiche gilt für das Wohlergehen der uns umgebenden Natur, für ein geordnetes Leben in der menschlichen Gesellschaft und für unsere Beziehung zu unserem Schöpfer.

Wohl denen, die ohne Tadel leben, die im Gesetz des HERRN wandeln! Wohl denen, die sich an seine Mahnungen halten, die ihn von ganzem Herzen suchen, die auf seinen Wegen wandeln und kein Unrecht tun. Psalm 119:1-3 Willst du aber zum Leben eingehen, so halte die Gebote. Mat 19,17.

Liebe Freunde, diese Erfahrung zu machen, lohnt sich, denn sie führt zu einem erfüllten Leben.





Nach oben  Nachricht [Seite 1 von 1]

Befugnisse in diesem Forum
Sie können in diesem Forum nicht antworten