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Tod in Texas, Todesstrafe Ja oder Nein

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1 Tod in Texas, Todesstrafe Ja oder Nein am Sa 13 Jul 2013, 23:17

karlo

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https://www.youtube.com/watch?v=suqqO0AbK9A&list=PL5Ji4kyMVASE6u-RWLj4IFp8GHrkxo1oN
Darf der Mensch einen anderen Menschen töten.Einen Verbrecher?
Ich selbst bin gegen die Todesstrafe.

Allexa

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Admin
die todesstrafe ist im grunde keine strafe. das warten auf den tod ja. dennoch bezweckt man damit nur, dass man einen "verbrecher" von der erdoberfläche schafft. aber für ihn selber ist es keine strafe, denn nach dem tod hat er seine ruhe.

verbesserungsmaßnahmen, gefängnisstrafen, etc. sind hier eigentlich angesagt, denn durch das leid(en) hofft man, dass der betroffene in sich geht und sich bessert. so ist auch das prinzip Gottes: änderrung der gesinnung, buse, ablegen der sünde, neues leben. es sind doch so viele fälle bekannt, wo es so war, sie müssten in die milliardenhöhe gehen.

ich bin auch absolut gegen die todesstrafe.


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flower

Gast


Gast
Zunächst einmal bin ich - wie Karlo - gegen die Todesstrafe, denn es steht geschrieben: "du sollst nicht morden". (töten ist nicht der begriff aus dem urtext, denn es gibt situationen, in denen man töten darf.)

Morden bedeutet für mich alles, was jemandem das Leben nimmt, ohne, dass eine direkte Gefahr von diesem Menschen ausgeht. Dazu gehört also (aus meinem Verständnis) auch die Todesstrafe, Abtreibung und töten ohne Affekt, wenn es geplant war aus verschiedenen Gründen, zb. Geldgier etc.

Davon ausgenommen wäre - aus meinem Verständnis - Notwehr, aus einer spontanen Notsituation, auch, um jemand anderen zu retten.

Wir leben nicht im AT, sondern im NT. Für uns Christen gilt nicht, was den Juden im AT von Gott galt. Wir leben seit Christus im neuen Bund der Gnade, nicht mehr im alten Bund des Gesetzes. Das hebt nicht die Gesetze Gottes auf, sondern verlagert von der Härte und Bestrafung, die Gott sich selbst vorbehält, hin zur Vergebung und Gnade, die Jesus uns gezeigt hat.

allexa schrieb:....aber für ihn selber ist es keine strafe, denn nach dem tod hat er seine ruhe.

Das sehe ich persönlich nicht so. Ich bin davon überzeugt, dass die meisten "Todeskandidaten" sehr wohl Angst vor der Ausführung ihrer Hinrichtung haben und damit wäre es sicherlich eine Strafe. die meisten Menschen hängen an ihrem Leben, auch, wenn sie es "hinter Gittern" verbringen müssen.

Allerdings wiegt für mich der zweite Teil deines Satzes schwerer: Laut Bibel hat kein Mensch tatsächlich nach seinem Erdentod "Ruhe". Das ist eine irrige Annahme von - vor allem - Menschen, die gerne hätten, dass ihre Taten nicht geahndet würden, sondern, sie könnten mit dem Tod sich aller Strafe entziehen.

Jesus wird das große Gericht halten - und alle !!! Menschen müssen vor IHM erscheinen und Rechenschaft ablegen über ihr Leben. Da wird kein Mensch ein Argument mehr haben, warum er/sie nicht gerichtet werden sollte. Vor dem großen HERRN und Weltenrichter bleibt jedes Argument im Halse stecken.

Ausser, jemand gehört zu Christus. Diese wunderbare Gnade, die uns unser Heiland geschenkt hat, als ER für uns die Strafe am Kreuz trug, darf jeder für sich in Anspruch nehmen, der sein Leben diesem, dem Sohn Gottes, schenkt und dann auch mit, für und zu IHM hin lebt.

Darum ist es so wichtig, zu wissen, wo man die Ewigkeit verbringt - und vor allem auch: Mit wem.

PS: Wer die Todesstrafe vollstreckt, macht sich vor Gott auch schuldig, nicht nur gemordet zu haben, sondern IHM im Wege zu stehen. Denn: Schon manche Todeskandidaten haben erkannt, dass sie Sünder sind und durften umkehren, in die Gnade Jesu kommen und von Gott im Heiligen Geist verändert leben.

Gottes Segen,
Ichthys
queen

Allexa

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Admin
liebe Ichtys, eine strafe im sinne jemanden für etwas zu bestrafen, als rechtfertigung einer schlechten tat, sollte m.e. immer mit dem ziel einer umkehr geschehen. unter dem druck der strafe wird der schuldige zur einsicht und reue motiviert. das ist auch das Göttliche prinzip.

wenn man aber jemandem das leben nimmt, entzieht man ihm diese gelegenheit der reue und umkehr. man spricht ein endgültiges urteil über ihn aus.... was nur Gott am ende der zeiten zusteht.

eine strafe soll "weh" tun, damit zum denken bewegen und zur besserung. bei einer todesstrafe ist das warten auf den tod schlimm, ja, da gebe ich dir recht. dennoch steht das urteil fest. ich weiß nicht, ob es möglich ist, in der wartezeit noch sozusagen buse zu tun? ich denke nicht. aber nach dem eintreten der strafe selbs (dem tod) gibt es kein denken mehr. so weis der tote nicht, dass er jetzt tot ist. er weis nichts, er hat "ruhe". deshalb auch keine strafe. so meinte ich das.

es ist klar, dass alle ein mal wieder auferstehen. zum endgericht Gottes. das ist etwas anderes. dann gibt es keine möglichkeit mehr sich zu bekehren, dann steht alles schon klar, die einen gehen ins ewige leben, die anderen in den ewigen tod. es wird dann keine strafe im Göttlichen sinne mehr geben, sondern nur das ausführen seines gerichts, seiner entscheidung.

deshalb ist es so wichtig sich zu lebzeiten schon gedanken zu machen, denn nach dem tod ist nichts mehr möglich. es kommt keine neue chance mehr oder gelegenheit etwas zu überdenken und zu korrigieren.

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flower

Gast


Gast
Allexa schrieb:....wenn man aber jemandem das leben nimmt, entzieht man ihm diese gelegenheit der reue und umkehr. man spricht ein endgültiges urteil über ihn aus.... was nur Gott am ende der zeiten zusteht.

Ja, liebe Allexa, so meinte ich das auch.

Allexa schrieb:..ich weiß nicht, ob es möglich ist, in der wartezeit noch sozusagen buse zu tun? ich denke nicht.


Doch, ich bin davon überzeugt, dass das geht. Es gibt Geschwister, die in Gefängnisse gehen und den Gefangenen von Jesus erzählen. Auch denen, die im "Todestrakt" sitzen, kann von Jesus erzählt werden. Und dieses Warten macht doch manche Menschen nachdenklich und es gibt einige, die dann noch die Umkehr geschafft haben - bevor sie dann trotzdem hingerichtet wurden.

Doch bin ich auch davon überzeugt: Selbst das muss an Gott vorbei. Niemand wird hingerichtet, ohne, dass Gott davon weiss.

So denke ich darüber. Smile 

Liebe Grüße,
Ichthys
queen 

elisa


Ich habe es so verstanden, dass es in diesen Staaten, wenn das Todeurteil schon gefallen ist, der Häftling keine Möglichkeit mehr hat um Entschuldigung zu beten und somit von der Todesstrafe weg zu kommen. Ich vermute auch, dass es nicht mehr möglich ist.

Sicher, bei Gott ist es dann etwas anderes. Bei Ihm kann man noch in der Letzen Minute um Vergebung bitten.

Liebe Grüße

Elisa

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