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10 gebote

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1 10 gebote am Do 19 Aug 2010, 20:57

davina

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werden die 10 gebote wieder aktueller als je, und sind sie zu all den weltlichen gesetzen,die beste alternative,?
und werden sie unausweichlicher und einleuchtender die lebendigen gesetze des lebens, das grundgesetz des friedlichen lebens, und ist das die basis für ein gelungenes leben, mit allen voran die goldene lebensregel,

"was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinen anderen zu"
heben sich dadurch bzw.durch die erfüllung der gebote gottes, nicht die immer mehr werdenden weltlichen gesetze auf, mindestens für jeden einzelnen der sie befolgt,

jesus erweiterte sie und befolgte den gehorsam der 10 gebote, in dem er sie erfüllte,

david sagte: "wie habe ich dein gesetz so lieb" king

2 Re: 10 gebote am Sa 21 Aug 2010, 08:35

Saala

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Admin
hmm ich denke Problematisch wird es, da jeder mal Mist baut und jemandem mal weh tut und die weltlichen Gesetze legen nochmal fest "ok wir sind alles Menschen, jeder macht mal Fehler aber dieser und dieser Fehler gehen eben gar nicht"

3 Re: 10 gebote am Sa 21 Aug 2010, 08:44

davina

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ja, weil im grunde, bevor ich ein weltliches gesetz übertrete, schon das geistige gesetz bzw. eines der gebote gottes schon übertreten habe und das nicht einmal, sondern mehrere mal
übertreten habe,und gott mir schon einige impulse gegeben hat, die übergangen worden sind,

4 Re: 10 gebote am Di 24 Aug 2010, 07:11

Allexa

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Admin
da fällt mir ein, welche 10 gebote sind hier gemeint? die biblischen oder die katholisch - evangelischen? Shocked

5 Re: 10 gebote am Di 24 Aug 2010, 07:45

davina

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die 10 gebote gottes, die gott mose gab und jesus vorgelebt hat,
gibt es auch andere 10 gebote ?

6 Re: 10 gebote am Di 24 Aug 2010, 07:54

davina

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davina schrieb:ja, weil im grunde, bevor ich ein weltliches gesetz übertrete, schon das geistige gesetz bzw. eines der gebote gottes schon übertreten habe und das nicht einmal, sondern mehrere mal
übertreten habe,und gott mir schon einige impulse gegeben hat, die übergangen worden sind,

es gibt weltliche gesetze und auch göttliche gesetze, bzw. gesetzmäßigkeiten,
zb. das göttliche gesetz ist die geduld, was sich beim autofahren besonders zeigt, sind wir geduldig, oder sind wir ungeduldig, durch die ungeduld werden wir die verkehrsvorschriften eben nicht einhalten, was auch lange gut gehen kann, aber wenn wir das immer wieder machen, werden wir in ein radar fahren oder bei einer verkehrskontrolle aufgehalten,
und haben gegen das verkehrsgesetz verstoßen,
aber zuvor war es das nicht einhalten des göttlichen gesetzes, der geduld,


spr. 14,29 wer geduldig ist, der ist weise, wer aber ungeduldig ist, offenbart seine torheit,

spr. 15,18 ein zorniger mann richtet streit an, ein geduldiger stillt den streit,



Zuletzt von davina am Di 24 Aug 2010, 08:01 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

7 Re: 10 gebote am Di 24 Aug 2010, 07:55

Allexa

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Admin
habe es aus dem netz kopieren wollen, dabei fand ich diese seite, ´weis nicht, von wem sie kommt, aber die aufzählung stimmt so. das meinte ich:

www.christus-kommt-bald.de/019870933f0ffe11f/index.html

8 Re: 10 gebote am Sa 04 Sep 2010, 23:16

Allexa

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Admin
ich komme auf meine frage zurück, von welchen der 10 gebote reden wir? welche sind die, die Gott uns übermitteln wollte? die in der Bibel oder die von Menschen angepassten, veränderten? ist vielleicht eine leicht provokante frage, aber das ist mir schon oft aufgefallen. die fast ganze christliche welt lehrt die von menschen (ergo von der einen kirche übernommenen) veränderte 10 gebote. die passen ALLEN kirchen. aber sie sind nicht mit den biblischen identisch. Rolling Eyes

9 Re: 10 gebote am Sa 04 Sep 2010, 23:20

davina

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die rede ist von den ursprünglichen 10 geboten, die gott mose gegeben hat,
nicht die von kirchen veränderten geboten,
genau von denen die auf der seite: CHRISTUS KOMMT BALD angegeben sind,

10 Re: 10 gebote am Sa 04 Sep 2010, 23:26

Allexa

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Admin
Very Happy flower

11 Re: 10 gebote am Di 07 Sep 2010, 01:40

Jacko


Wieso sollte die von Menschen veränderten nicht dieselben wie die von Gott sein. Nur das Bildergebot wurde "unterm Tisch" gekehrt. Allerdings kann man dieses auch falsch verstehen, wenn man den Bildersturm Calvins betrachtet.
Alles andere wurde nur mit weniger Worte widergegeben und in 10 Gebote eingeteilt. Ist das nicht auch menschliche Erfindung, dass es 10 Gebote gibt und nicht 11 oder 12, denn die Einteilung ist auch etwas willkürlich, wenn man das genau nimmt. Da wir in einer mathematischen Welt leben, die dekadisch ist, wurden diese Vorschriften in diese Zahl 10 gepresst. Was den Veränderungen betrifft, weiß ich nicht in wie fern man von einer Veränderung sprechen kann. Im Original stehen die Folgen und Begründungen der Übertretung/Beachtung dieser Gesetze. Abgesehen davon, dass die von Dir reingesezte Seite die menschliche Einteilung der Gesetze um eins verschoben ist (was nur zur künstlich und willentlichen Verwirrung führt und schlechten wirklichen Vergleichbarkeit), sehe ich inhaltlich keine große Diskrepanzen. Wie gesagt, die von Dir als menschlichen 10 Gebote bezeichneten Auflistung beinhaltet das reine Gebot ohne nähere Ausführung. Das finde ich gut, so wird das ganze greifbarer, vor allem für naturwissenschaftler. So kann man das auswendig lernen und man hat auch 10 Gebote. Das macht es einfach. Wer es genau und ausführlicher haben will, kann ja dann in der Bibel nachlesen. Übrigens wird das Bildergebot zwar nicht in der Aufzählung aufgeführt (einziger Kritikpunkt), dennoch in der Kirche, Gottesdienst und Schule gelehrt. Hätten wir nicht die "menschlichen 10 Gebote" wäre das schwerer greifbar, nicht auswendiglernbar und es hätte nicht die Bedeutung wie die sie heute hat. Also sehr sinnvoll. Das ist meine Meinung. Also keine Veränderung, sondern eingeteilte Zusammenfassung und keiner Behauptet, dass diese Einteilung das Wort Gottes wäre.

LG,
Jacko

12 Re: 10 gebote am Mo 20 Sep 2010, 09:14

davina

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13 Re: 10 gebote am Mo 20 Sep 2010, 20:53

Lindariel

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Entschuldigt, mir fällt dazu gerade dieser eine CPtyp ein, der dann gesperrt wurde, der von sich behauptete, er halte immer die 10 Gebote - weisst Du noch, Jacko, der dann auch gegen die katholische Kirche als Hure babylons und so zu Felde zog . Wenn wir also ein leuchtendes Vorbild wollen, dann IHN!
By the way: mir sind Jesu "Interpretationen" bedeutend lieber...

14 Re: 10 gebote am Mo 20 Sep 2010, 23:34

Jacko


Ja, das war der Graf sowiso. Der hat sich toal lächerlich gemacht. Ich fand nur schade, dass es gelöscht wurde, denn das war schon so schräg, dass man darüber eher lachen musste, als sich das ernst zu nehmen.

Jacko

15 Re: 10 gebote am Mo 20 Sep 2010, 23:47

elisa


Jacko schrieb:Wieso sollte die von Menschen veränderten nicht dieselben wie die von Gott sein. Nur das Bildergebot wurde "unterm Tisch" gekehrt. Allerdings kann man dieses auch falsch verstehen, wenn man den Bildersturm Calvins betrachtet.
Alles andere wurde nur mit weniger Worte widergegeben und in 10 Gebote eingeteilt. Ist das nicht auch menschliche Erfindung, dass es 10 Gebote gibt und nicht 11 oder 12, denn die Einteilung ist auch etwas willkürlich, wenn man das genau nimmt. Da wir in einer mathematischen Welt leben, die dekadisch ist, wurden diese Vorschriften in diese Zahl 10 gepresst. Was den Veränderungen betrifft, weiß ich nicht in wie fern man von einer Veränderung sprechen kann. Im Original stehen die Folgen und Begründungen der Übertretung/Beachtung dieser Gesetze. Abgesehen davon, dass die von Dir reingesezte Seite die menschliche Einteilung der Gesetze um eins verschoben ist (was nur zur künstlich und willentlichen Verwirrung führt und schlechten wirklichen Vergleichbarkeit), sehe ich inhaltlich keine große Diskrepanzen. Wie gesagt, die von Dir als menschlichen 10 Gebote bezeichneten Auflistung beinhaltet das reine Gebot ohne nähere Ausführung. Das finde ich gut, so wird das ganze greifbarer, vor allem für naturwissenschaftler. So kann man das auswendig lernen und man hat auch 10 Gebote. Das macht es einfach. Wer es genau und ausführlicher haben will, kann ja dann in der Bibel nachlesen. Übrigens wird das Bildergebot zwar nicht in der Aufzählung aufgeführt (einziger Kritikpunkt), dennoch in der Kirche, Gottesdienst und Schule gelehrt. Hätten wir nicht die "menschlichen 10 Gebote" wäre das schwerer greifbar, nicht auswendiglernbar und es hätte nicht die Bedeutung wie die sie heute hat. Also sehr sinnvoll. Das ist meine Meinung. Also keine Veränderung, sondern eingeteilte Zusammenfassung und keiner Behauptet, dass diese Einteilung das Wort Gottes wäre.

LG,
Jacko


Ich denke, so einfach ist es mit den Geboten nicht. Der Mensch soll das, was Gott mit "Seinem eigenen Finger in Stein eingemeiselt hat" nicht ändern. Auch ein einziges Wort weggelassen oder verändert kann das ganze Gebot, den Sinn ändern. (z.B. "Sabbat" -> "Feiertag".... Wenn man ein Gebot ganz weg lässt, kann sich eine Kirche schon damit rechtfertigen, wenn sie Heilige verehrt, wenn man dazu noch weis, dass es grade Diese war, die dieses Gebot grade deshalb abgeschafft hat...usw.)

5Mo 4,13 Und er verkündigte euch seinen Bund, den er euch gebot zu halten, nämlich die Zehn Worte, und schrieb sie auf zwei steinerne Tafeln.

5Mo 10,4 Da schrieb er auf die Tafeln, wie die erste Schrift war, die Zehn Worte, die der HERR zu euch geredet hatte mitten aus dem Feuer auf dem Berge zur Zeit der Versammlung; und der HERR gab sie mir.

Der Sittendekalog sind die 10 Gebote, die Jesus in 2 zusammenfasste. Kein Mensch hat das Recht sie zu ändern, bzw. nur noch eines davon zu löschen.

Denn dann hätten wir gar keine Meßschnur mehr, jeder Crist könnte dann machen, was er will, weil er sich die Gebote nach Bedarf anpassen würde.

16 Gnade oder Gesetz am Di 21 Sep 2010, 05:10

Wolfgang


Das Gesetz vom Sinai ist dem Volk Israel gegeben.

Die Menschen der Nationen werden nach dem Gewissen, welches Gott ihnen gegeben hat, gerichtet.
"Denn wenn die Nationen, die kein Gesetz haben,
von Natur die Dinge des Gesetzes ausüben,
so sind diese, die kein Gesetz haben, sich selbst ein Gesetz"
(Römer 2, 14)

Nun bin ich aber doch durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe.“
(Gal 2, 19)


Dies sagt Paulus, der einst als Jude unter dem Gesetz stand.

Seine Vorfahren waren unwissend und so Gott gegenüber überheblich, als „das ganze Volk antwortete mit einer Stimme und sprach: Alle Worte, die Jahwe geredet hat, wollen wir tun.“ (2Mo 24, 3). Sie konnten nicht in ihre eigenen Herzen schauen und nahmen so an, sie wären schon in der Lage, diese Gesetzte auch zu halten.
Gott gab ihnen die Gesetze aber in seinem Vorherwissen, daß sie diese nicht halten könnten. Wie es denn auch eintrat. Und so erbringt Gott am Beispiel eines kleinen Teils der Menschheit den Beweis, daß Menschen nicht fähig sind, die Herrlichkeit Gottes aus eigener Kraft zu erlangen, selbst wenn sie die Bedingungen wissen.

Auch das Volk Israel, dem allein doch das Gesetz gilt, wird es erst halten können, wenn Gott ihnen seine „Gesetze in ihre Denkart geben und sie auf ihre Herzen schreiben“ wird
(Hebräer 8, 10)


Der fleischliche Mensch aber, der sich unter das Gesetz stellt, ist des Todes, denn er kann es nicht befolgen:
„Der Stachel des Todes ist aber die Sünde, und die Kraft der Sünde liegt im Gesetz.“
(1Kor 15, 56)
„wer irgend das ganze Gesetz halten, aber in einem straucheln wird, ist aller Gebote schuldig geworden.“
(Jak 2, 10)


Uns unter Gesetz zu stellen, davor warnt uns unser Apostel Paulus eindringlich im Brief an die Galater.

Was wollen Christen mit dem Gesetz?

Nur das Volk Israel steht unter Gesetz.

Und von diesen aber auch nicht mehr jene, welche aus Gnade gerettet sind, wie der Apostel Paulus.

In Christus ist jedes Gesetz erfüllt.
Bleiben wir in Christus – dies ist alles.

„Ich wundere mich, daß ihr so schnell von dem, der euch in der Gnade Christi berufen hat, zu einem anderen Evangelium umwendet, welches kein anderes ist; nur daß etliche sind, die euch verwirren und das Evangelium des Christus verkehren wollen.“
(Galater 1, 6+7)


Ja, dies ist ein Dauerbrenner in der Christenheit.
Weil: Das Fleisch will wirken und so Ehre erlangen.

Eben deshalb sind die Mahnungen und Belehrungen im Brief an die Galater eine wichtige geistliche Nahrung für uns.

Lesenswert zu diesem Thema, so meine ich:

„Das herrliche Heil der Gnade Gottes“
Konkordanter Verlag Pforzheim
Bestell-Nr. 242 (Neuerscheinung)
www.konkordanterverlag.de


(ein paar Euro, die sich lohnen)

17 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 06:18

elisa


Ja, das kenne ich schon. Die 10 Gebote waren NUR für die Juden, sie gelten längst nicht mehr und schon gar nicht für uns. Jesus hat alles aufgehoben usw, usw.

Aller dann, dann können wir ohne Bedenken Vater,Mutter beschimpfen, töten, fremdgehen, lügen, neiden, stehlen, andere götter haben, bilder verehren, usw. Alles kein Problem. Mad Sad Sad

Jesus hat nur die zeremoniellen Gesetze aufgehoben, nicht aber die Sitte. Die Gebote des guten Charakters.

Jesus wiederholt die Worte Seines Vaters:

Lk 10,27 Er antwortete und sprach: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele, von allen Kräften und von ganzem Gemüt, und deinen Nächsten wie dich selbst« (5.Mose 6,5; 3.Mose 19,18).

Er sagte also nichts neues.

Wenn man die 10 Charaktereigenschaften Gottes für uns gegeben verändert oder sogar abschafft, haben wir keine Richtlinie mehr! Keinen Maßstab. Wenn die Gebote ins Herz geschrieben sind, bleiben es immer noch Gebote, die sich aber dann als gute Eigenschaften im Leben des Menschen manifestieren.

1Kor 7,19 Beschnitten sein ist nichts und unbeschnitten sein ist nichts, sondern: Gottes Gebote halten.

18 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 07:23

Allexa

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Admin
genau, im herzen eben.

19 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 08:48

Wolfgang


Liebe Elisa, „Ja, das kenne ich schon.“ habe ich auch als eine der möglichen Reaktionen erwartet.
... Das kenne ich schon Wink

Ich will es dir, liebe Elisa, und jedem Anderen auch so lassen.

-----------------------------------------

Nun – ich kann nicht mehr so denken.
Und darüber möchte ich nun hier Schreiben.

Viele Jahre meines Christenlebens waren meine Gedanken ähnlicher Art.
Auch ich schaute auf Gesetze, um sie zu halten.
So verstand ich die Bibel uns so wurde ich auch immer belehrt.

Dann aber griff Jesus ein und schenkte mir Gnade, ja Erkenntnis seiner Gnade in mir.
Da erst ging mir auf, was es für mich bedeutet, daß in Christus jedes Gesetz erfüllt ist.

Mein Leben ist in Christus, verborgen zwar noch in Gott, aber mir nicht mehr zu nehmen. Da ist eine neue Schöpfung. So bin ich durch Christus vor dem Vater gerechtfertigt und kann dem auch nichts hinzufügen. Und da ER mir irgendwie schenkt, in IHM zu sein, bestimmt ER doch tatsächlich als mein Herr meinen Wandel. Jesus ist wahrhaftiger Herr meines Herzens geworden.

In Alltag bedeutet dies, daß Jesus mich eben im Herzen dazu führt, das Gebot der Gottesliebe und der (göttlichen, nicht menschlichen) Nächstenliebe leben zu wollen und leben zu können. Dies bin jedoch nicht ich selbst, sondern Christus in mir tut dies. Und deshalb (und nur dann) gelingt es mir auch. Mein Wandel hat in den letzten Jahren so eine starke Veränderung erfahren.

Immer wieder brachte und bringt mich Jesus an eine Stelle, in der ER in mich seinen Willen in Bezug auf etwas IHM wichtiges legt. Und ER brachte mich dann noch immer zu dem Eingeständnis: Jesus, ich bringe es nicht, ich kann es nicht. Manchmal dauert dieser zweite Teil lange. Aber Jesus gibt mich nicht auf, er erweist mir seine Geduld.

Und war ER es, der mich dazu brachte, nun nicht mehr ein Gesetz selbst erfüllen zu wollen, eben weil ich dies gar nicht vermag.
Jesus wirkt dies in mir.
Nicht ich.
(DAS ist der Unterschied)
Doch erfülle ich es dann, aber eben nicht durch meine Anstrengung, durch mein Bemühen, durch meine Macht. Ich erfülle es eben durch meine Ohnmacht es zu erfüllen, indem ich mit meiner Ohnmacht in Jesus bleibe, dem alle Macht gegeben ist.

Ich will erzählen, wie Jesus mich gerade hier endgültig zurechtbrachte.

Schon als Kindergartenkind entdeckte ich die Möglichkeit der Entspannung durch Selbstbefriedigung. In der Jugendzeit kamen dann sexuelle Phantasien dazu, die immer größere Ausmaße annahmen. Diese bekamen mehr und mehr Gewalt über mich. Jahrzehnte störte mich das auch nicht. Anders wurde das, als ich Christ wurde. Von der Selbstbefriedigung erfuhr ich schnell Befreiung. Nicht so von den Phantasien.

Im letzten Jahr wurde es für mich aber irgendwie dringlich, doch nun endlich davon loszukommen.

Also begann ich ernstlich, mich anzustrengen, dies zu lassen.
Und siehe – hin und wieder kam ich ohne solche Gedanken durch.
Nur um dann mit noch größerer Gewalt von diesen überrollt zu werden.
Ich merkte wie sie kamen und konnte ihrer nicht wehren.
Ich betete auch zu Gott, er möge mir doch diese Phantasien nehmen, doch geschah dies nicht.

Ich sprach auch mit meiner Frau darüber und sie wußte, daß ich jedesmal froh war, wenn ich diese Phantasien nicht hatte. Aber ich kam einfach nicht gegen sie an.

Warum aber nahm Gott sie mir nicht einfach, wie so manches andere?

Bald durfte ich es erfahren.

Als erstes zeigte ER mir während meiner Phantasiegedanken die Abscheulichkeit meines Tuns.
Ich war tief erschrocken – für so schlimm hatte ich die Sünde gar nicht gehalten.

Nun war ich noch mehr gewillt, gegen diese Gedanken anzukämpfen.
Aber es gelang mir nicht.
Die Sünde war stärker als ich.

Bald sollte ich aber erkennen dürfen, daß Gott eben dies als Lehrstunde für mich vorgesehen hatte.

In all meinen Bemühungen und Kämpfen erlebte ich meine Ohnmacht gegen die Sünde.

Und dann hörte ich in einer Predigt die Aufforderung, eben nicht im Fleisch gegen die Sünde zu kämpfen, sondern mit der eigenen Ohnmacht zu Jesus zu gehen, denn IHM ist vom Vater alle Macht gegeben:
„Da trat Jesus herzu, redete mit ihnen und sagte:
»Mir ist alle Vollmacht im Himmel und auf Erden gegeben.“
(Matthäus 28, 18)


Das war's für mich.

Ich gab auf, das Gesetz selbst, d.h. aus eigener Kraft, halten zu wollen.
Ich wußte nun – ich kann es ja gar nicht, weil Gott mir keine Macht darüber gegeben hat.
Alle Macht hat ja Jesus.
Nun konnte ich meine Ohnmacht in dieser Sache wie überhaupt in allen Dingen vor Jesus erkennen und eingestehen. Und doch war dies nicht mehr, als Gott mir in der SCHRIFT immer schon rüberbringen wollte.

Nun aber hatte ich es kapiert.

Ich stellte meinen Kampf ein (auf einmal ging dies) und vertraute allein auf Jesus (auch dies konnte ich mit einem male vollkommen), überließ Ihm den Umgang mit dieser Sache und den Ausgang dieser Geschichte.

Dies ist noch gar nicht so lange her.

Doch bin ich diese Phantasien nun los – Halleluja!

Gott sei Dank – IHM allein ist ja wirklich alle Ehre.
Mein Fleisch rühmt sich nicht (auch nicht heimlich, nur mal so vor mir selbst), kann es ja auch nicht, denn es hat versagt.

Wer mich vom CP kennt: Seitdem habe ich dort einiges über den geistlichen Wandel, den geistlichen Christen schreiben können, weil ich nun weiß, was Paulus meint, wenn er sagt:
„Daher sage ich: Wandelt im Geist, und ihr werdet die Begierde des Fleisches keinesfalls vollbringen.“
(Gal 5, 16)


Ich brauche die Begierden des Fleisches nicht zu vollbringen, solange ich im Geist wandele.
Was dies bedeutet, das hat mich Jesus gelehrt: Mit meiner Ohnmacht mich vertrauensvoll allein seiner Vollmacht zu überlassen. Nicht umsonst bedeutet Glaube ja auch Vertrauen.

Und so ich in Christus bleibe, ist Gott es, der in mir wirkt "sowohl das Wollen als auch das Wirken, nach seinem Wohlgefallen." (Philipper 2, 13)

Und da Gott in mir das Wollen wirkt, ist da kein Wollen zum „Vater, Mutter beschimpfen, töten, fremdgehen, lügen, neiden, stehlen, andere Götter haben, Bilder verehren“.

Solches will Gott nicht und solches Wollen legt ER niemanden ins Herz, der in Christus bleibt und so allein in Seiner Gnade lebt. Und solches Wollen ist in mir auch nicht zu finden.

Da ist Sein Wollen: Gott zu lieben und meinen Nächsten.
Sein Wollen ist mein Wollen geworden – durch IHN.
Und da ich in Seiner Gnade verbleibe, weil ich mich nicht wieder unter das Gesetz stelle, ist ER es auch, der das Wirken in mir vollbringt.

ER. Nicht ich.

ER hält das Gesetz und bringt eben dies in meinem Wandel zum Ausdruck.

Wollte ich dies wieder selbst bewirken, würde ich wiederum furchtbar scheitern.

Das ist ja auch die Tragödie solcher Christen, die Kinder unter ihrer Obhut sexuell mißbrauchen.
Sie wandelten im Fleische und wollten das Gesetz (selbst, aus eigenem Bemühen) halten.
Sie mußten scheitern, weil sie noch selbst ihr Leben im Fleische lebten.

So wird Gott bei wohl manchem dieser Christen deren Versagen benutzen, um sie in die Gnade zu ziehen, so daß sie auch sagen können:
„Nun bin ich aber doch durch das Gesetz dem Gesetz gestorben, damit ich Gott lebe.“
(Gal 2, 19)


------------------------------------------------
Zu diesem Thema für Interessierte:
„Der geistliche Christ“
von Watchman Nee
www.watchman-nee.de/pdf_der_geistliche_christ.html
http://sidelnikow.de/blog/wp-content/uploads/2008/10/der-geistliche-christ.pdf
und
„Vom Geheimnis des Glaubens“ u.a.
von Fritz Binde

20 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 09:05

davina

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" die selbe gesinnung ist in euch, die auch in christus jesus ist, der in gestalt gottes war und es nicht für einen raub achtete, gott gleich zu sein,
aber er machte sich selbst zu nichts und nahm knechtgestalt an, indem er den menschen gleich geworden ist, und der gestalt nach wie ein mensch erfunden, erniedrigte er sich selbst und wurde gehorsam bis zum tod am kreuz,
darum hat gott ihn auch hoch erhoben und ihm den namen verliehen, der über jeden namen ist, damit in dem namen jesu jedes knie sich beuge und jede zunge bekenne, dass jesus christus herr ist, zur ehre gottes, des vaters,
phil. 2,5-11




21 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 09:36

elisa


Lieber Wolfgang,
ich verteidige die 10 Gebote Gottes, den Sittendekalog. Ich sagte nicht, dass das Halten der Gebote uns erlösen kann. Auch sagte ich nicht, dass ein einziger die Gebote Gottes aus eigener Kraft halten kann. Warum erklärst du es dann, wenn es nicht das Thema ist? Shocked

Du machst dir das aber gleichzeitig, m.E. zu widersprüchlich. Auf der einer Seite kümmerst du dich um die Gebote nicht, da Jesus sie in dir für dich lebt, aber auf der anderen Seite lebst du nicht unfehlbar. Du übernimmst also keine Verantwortung für deine Sünde, die du ja, seltsamer weise immer noch tust, sondern nennst das als Prüfung, als Schule Gottes.

Das ist mir zu suspekt und macht Gott sehr klein und gleichzeitig für unsere Sünden verantwortlich.

Die Bibel sagt eindeutig, im AT, wie auch im NT. Haltet meine Gebote! Wer da hält die Gebote Gottes, usw. Das sage nicht ich, sondern die Schrift. Selbst Paulus führt dazu.

Wenn wir uns mit dem Willen Gottes (uns der ist in den 10 Geboten definiert) beschäftigen, zeigt uns schon der HG, wo wir fehlen. Wenn wir dann Interesse zeigen, nach Gottes Willen zu leben, wenn uns unsere geoffenbarten Fehler leid tun, dann hilf uns Jesus sie auch los zu werden. Aber Er macht kein Wink mit einem Zauberstab und gut ist.

Die Heiligung ist ein Prozess, der nach der Wiedergeburt los geht. Und ohne Heiligung kann keiner den Herren sehen.

Ich verstehe nicht, warum die Gebote so ein rotes Tuch für Christen sind und schon gar nicht verstehe ich, wieso man als Christ sofort auf die Barrikaden geht, wenn einer die Gebote nur "erwähnt"? "Bloß sie nicht halten zu müssen, bloooooß nicht. Das geeeeht ja gaaaaar nicht. Das ist doch unbequem. Jesus hat doch alle schon für mich gehalten." Ja, wie ist es technisch zu verstehen? Ich brauche das Klauen-Gebot nicht beachten, denn Jesus hat es für mich schon gehalten. Verstehe ich nicht.

Natürlich können wir es von uns alleine nicht halten, das hat aber keiner behauptet! Dafür haben wir die Hilfe Gottes. Aber sie deshalb aus der Bibel oder aus unserem Leben zu streichen, finde ich schlimm.

Die Bibel schreibt jedenfalls etwas anderes.

22 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 09:55

davina

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kann sein das da ein mißverständniss ist, zb. mit dem klauengebot, verstehe ich so, bin ich in christus, werde ich sicher nicht den leisesten gedanken haben, nicht mal in versuchung zu kommen zu klauen, den christus ist dann der gedanke,der dies nicht bewirkt sondern er ist der schutz,
im geist wandeln, heißt in seinen geiste zu leben,

und so verstehe ich durch diese beiträge immer mehr, je mehr ich in IHM bin und wandle, tue ich die gebote halten,zw. halte sie, weil christus in mir sie haltet, komme ich gar nicht in versuchung komme, halten muß ich sie bzw. als richtschnur nehmen, solange ich noch mehr im fleischlichen bin, wird das weniger und erwächst in mir mehr und mehr das geistige, so werde ich geistig leben, mit dem herrn,

das heißt aber nicht, wie es so oft heißt und man es von vielen hört, das die gebote aufgehoben sind und man sie nicht leben braucht, die gebote führen durch die umsetzung, erst zu einen leben in gott und christus,
king

23 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 10:17

elisa


Ja, Davina, sicher, aber das ist es ja eben: man muss mit Jesus gehen, mit Ihm wandeln. Ein Christ ist nicht automatisch Sündlos. Hier ist immer eine Voraussetzung: wir müssen uns darum bemühen mit Jesus zusammen zu "arbeiten". In dem Moment, wo wir etwas anderes an Seiner Stelle stellen, sind wir am Abgrund und bieten dem Teufel/dem eigenen ICH eine Angriffsfläche...

Das, was Du schreibst, ist Heiligung: Erkennen - bekennen - verlassen. Im CP schrieb ich das Beispiel vom Raucher beim Arzt:

Ein Raucher kommt zum Arzt. Im Warteimmer hängt ein Schild "Rauchen verboten". Der Raucher kämpft mit der Lust, mit der Sucht. Er würde jetzt sooo gerne eine rauchen, darf er aber nicht. Er quält sich.

Er geht zum Doktor rein, der fängt mit ihm eine Raucherentwöhungs-Therapie an.

Nach ein paar Wochen wird er zum Nichtraucher. Er ist geheilt. Geht zur Kontrolle zu diesem Arzt. Das gleiche Wartezimmer, das gleiche Schild "Rauchen verboten". Aber JETZT juckt das Verbot ihn nicht mehr, denn der Mensch IST ein Nichtraucher.

Aber das Rauchverbot GILT NACH WIE VOR!

"Ich schreibe euch meine Gebote in eure Herzen". Das heißt doch nichts anderes, als dass wir zu guten Menschen nach Gottes willen werden. Das geschieht bei der Heligung.

Aber die Gebote gelten nach wie vor, unverändert.

Und darum ging es doch. Wolfgang ist etwas vom Thema abgewichen, deshalb jetzt der Disput.

24 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 10:22

davina

avatar
ja, so ist es, die gebote gelten nach wie vor unverändert,

und ich glaube, das auch wolfgang dies so meint, oder Question Question Question

er schreibt aus seiner erfahrung, erkenntnis und dadurch aus dieser daraus entstehenden sichtweise, I love you
er spricht da nur für sich,

ja, es ist ein weg, zu gott und mit IHM zu gehen, und sich verwandeln zulassen,und sich immer mehr zu ihn hin entwickeln, je mehr der mensch vom fleischlichen läßt, desto mehr kann das geistliche in ihm entstehen und wachsen,
king king king



Zuletzt von davina am Di 21 Sep 2010, 20:08 bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet

25 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 19:44

davina

avatar
elisa, dein beispiel mit dem doktor ist super, wenn christus unsere seele geheilt hat, sind wir heil in dem punkt und er zeigt uns bzw. führt uns zum nächsten, den er möchte das wir ganz heil werden, und in und aus seinen heiligen gesetz leben,

king

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