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10 gebote

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26 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 20:35

september

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Ich denke, Ihr habt beide Recht.
Die Gebote an sich sind eine Richtschnur für uns Christen, nicht nur für Christen, sogar in der Welt versuchen viele sie einzuhalten. Das ist wie ein Geländer auf dem Dach, dass uns vom Unfall schützt.

Durch Geboteneinhaltung können wir nicht gerecht werden, dass ist eine Erkentnnis, die wir im Leben machen müssen, die andere ist, dass wir die Gebote von allein nicht halten können. Solche Erfahrungen habe ich auch so oft im Leben gemacht, dass auch Gebete und Kampf um jeden Preis nicht geholfen haben. Nur die innerliche Nähe zu Jesu und die Kampfaufgabe hat mir dann geholfen. Man muss hier jedoch auch beachten, dass unsere Leben und Situationen sehr unterschiedlich sind. Es gibt daher Momenten, wo man sich selber bemühen muss, sich selber züchtigen.
Ich meine es so, wie mit einem Wassersog. Man muss schon selber aufpassen, diesem nicht zu nahe zu kommen. Wenn man jedoch in diesen Sog geraten ist, hilft meistens der eigene Kampf wenig...


_________________
Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib Ehre
Ps. 115;1

27 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 21:39

elisa


Die 10 Gebote sind doch, wenn man so will, auch in der Verfassung verankert. Weil sie gut, weil sie nur genial sind. Ich verstehe dann nicht, dass es grade so viele Christen sind, die diese für ungültig erklären. "Man kann sie selbst nicht halten" hört man u.A. als Begründung.

ABER MIT JESUS KANN MAN....! Sonst würde es Gott von uns nicht verlangen können (dürfen).



Smile

28 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 22:34

karlo

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elisa schrieb:Die 10 Gebote sind doch, wenn man so will, auch in der Verfassung verankert. Weil sie gut, weil sie nur genial sind. Ich verstehe dann nicht, dass es grade so viele Christen sind, die diese für ungültig erklären. "Man kann sie selbst nicht halten" hört man u.A. als Begründung.

ABER MIT JESUS KANN MAN....! Sonst würde es Gott von uns nicht verlangen können (dürfen).



Smile

Ich meine :Die 10 Gebote sind in meinem Leben der Weg,eine Orientierung.
Ich sehe in meinem Leben, das ich niemals bis ans Ende des Weges komme,also niemals die Gebote vollkommen erfüllen kann.
Wer dieses von sich behauptet ist in meinen Augen ein Übermensch.Aber bitte so wie Jeder es möchte ,so soll er es halten dürfen.
Natürlich sind die Werte in der Verfassung verankert ,aber auch hier werden sie nicht ganz befolgt.
Die gesammte Menscheit befolgt sie nicht zur Genüge,sonst sähe die Welt anders aus.
Der Mensch hat sich noch nicht erkannt,er schläft noch.Erst wenn er das Wir anstelle des Ichs setzt wird er erkennen,daß wir aus einem Urgrund erschaffen und unzertrennlich dadurch verbunden.
Wenn wir realistisch unser Ich beschreiben sollten ,kommen wir in große Schwierigkeiten,wie wollen wir es als einmalig present und unveränderlich beschreiben.Auch dem Menschen ist das Leben ein ständiger Wandel und ein Weg nie eine feste ,starre Größe.Der Mensch hat sich seiner wahren Bestimmung entzweit als er meinte er muß sich von Anderen hervortun,abgrenzen,Land in Besitz nehmen etwas nehmen und nicht in gleicher Weise etwas dafür geben.
Natürlich kann ich andere Ansichten tolerieren,ich sage nur was ich es persönlich sehe.
Heute bin ich der Meinung jeder Glaube und jede Religion ,die einen Alleinanspruch erhebt und Andersdenkende ausgrenzt ,kann nicht der wahre Glauben sein.Aber ich bin im steten Wandel ,nehme an Erkenntnis zu ,hoffe ich mal. Mein Leben ist der Weg und das Ziel ,die 10 Gebote voll zu erfüllen wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
LG
Karlo

29 Re: 10 gebote am Di 21 Sep 2010, 22:55

elisa


karlo schrieb:
.Aber ich bin im steten Wandel ,nehme an Erkenntnis zu ,hoffe ich mal. Mein Leben ist der Weg und das Ziel ,die 10 Gebote voll zu erfüllen wird wohl ein Wunschtraum bleiben.
LG
Karlo

Ich glaube, genau das ist das Entscheindende, der innige Wunsch! Denn dann bleibt er nicht nur ein Traum. Der Weg der Heiligung ist der Weg unseres Lebens als Gläubige Christen. Bis zur letzten Lebensminute. Von Stufe zur Stufe, schön aufwärts.

30 Re: 10 gebote am Mi 22 Sep 2010, 00:08

davina

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ist die frage, was heißt die gebote voll zuerfüllen?

ist das nicht auch irgendwie, ist sowie so nicht möglich, ist nicht möglich so zu leben, und noch einiges mehr,
wenn wir in denn situationen die gebote erkennen,und sie halten und erfüllen, dann haben wir heute es geschafft,

eigentlich ist es ja intressant, denken wir einmal nach, wenn wir im strassenverkehr sind, dann müssen wir auch die verkehrsregeln halten und erfüllen, sonst kommen wir in ganz große schwierigkeiten und die kennen wir auch,

und wenn wir die goldene lebensregel erfüllen, was du nicht willst das man dir tut, das füg auch keinen anderen zu,
gottesgebote sind glaube ich nicht schwerer wie die verkehrsregeln, je öfter ich sie einhalte, desto leichter fahre ich mit den auto oder je leichter wird das leben,

und je mehr wurzeln die wir bzw. christus in uns erfasst und sie ausgerissen werden, je leichter und schöner wird das leben, die beziehungen,

gott verlangt von uns nicht perfekt zu sein, er möchte das wir an seiner hand gehen, und die 10 gebote als seine wegweisung sehen, und uns daran halten,
ich glaube schon allein im bewußt werden das man eine verfehlung gemacht hat, schenkt gott uns die gnade, wieder umzukehren, und das kann man auch sagen, ich habe heute meine aufgabe trotzdem noch voll erfüllt,
king

31 Re: 10 gebote am Mi 22 Sep 2010, 01:03

davina

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die christen die sagen man kann die gebote nicht halten, möchten sie auch nicht halten, und erklären sie dem moment an für sich für ungültig,
die christen die sie jeden tag in ihren lebensalltag mit einbeziehen, das heißt in ihrem tun,
für die wird es auch immer leichter, sie umzusetzen und zum umsetzen bedarf es der hilfe von christus, den er hat sie ja schon erfüllt und hilft uns, steht uns bei sie zuerkennen und erfüllen,
übung macht den meister, je mehr ich mich christus anvertraue im alltag, desto mehr hilfe kann er mir geben,


und viele sagen ja, ich stehle nicht, ich töte nicht, ich habe meine eltern lieb, und deshalb sündige ich nicht, und das ist ein schwerer trugschluß, wie seht ihr das,?

32 Re: 10 gebote am Mi 22 Sep 2010, 03:23

Allexa

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Admin
die gebote halten heißt nicht keinen zu töten, keinen zu belügen, etc. ganz klar ein trugschluss. Gottes gebote zu halten bedeutet ein guter mensch zu sein. nicht nur keinen zu töten, sondern das leben bewusst, aktiv schützen, helfen in not. die gelegenheit dazu haben wir täglich. wer von uns hat sich ein we frei genommen, ist in hochwassergebiete gefahren um zu helfen? sandsäcke zu füllen, vom wasser eingeschlossenen menschen das essen bringen, vielleicht trockene klamotten?? so kannst du ein gebot nach dem anderen nehmen und ganz in die tiefe dessen bedeutung gehen. es ist unendlich. das macht das leben aus. ehrlichkeit, treue, zufriedenheit, anstatt lüge, untreue, neid, etc.

Wohl dem, der nicht wandelt im Rat der Gottlosen / noch tritt auf den Weg der Sünder noch sitzt, wo die Spötter sitzen, sondern hat Lust am Gesetz des HERRN und sinnt über seinem Gesetz Tag und Nacht! (Ps 1; 1-2)

1Joh 5,3 Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer.

33 Re: 10 gebote am Mi 22 Sep 2010, 22:22

Wolfgang


Naja, Elisa, es ist eben nicht so einfach miteinander zu reden, wenn man nicht zusammen sitzt Sad
Würden wir das, könnten wir schon an Körpersprache, Gesichtsausdruck u. a. erkennen, wenn einer dem anderen zu verletzten droht oder der Gegenüber mit dem Gesagten nicht mehr mitgehen kann. Selbst am Telefon hätte man noch die Stimmlage und Sprechweise. So müssen wir hier wohl damit Leben, hin und wieder uns einander mißzuverstehen oder auch zu Nahe zutreten.

So wird es wohl immer mal wieder vorkommen, daß ich an dem, was jemand zum Ausdruck bringen will, vorbei rede. Oder etwas heraus zuhören meine, was der Andere nie im Sinn hatte.

Was soll ich tun?
Diesen Gedankenaustausch hier einstellen?
Wir werden es schon irgendwie hinkriegen.

Was ich grundsätzlich möchte: Meine Auffassung von dem, was Gott uns in der Bibel sagt, kundtun. Dies genügt mir schon.

Nun will ich auf deine erste Frage (m)eine Erklärungen versuchen.


"... Auch sagte ich nicht, dass ein einziger die Gebote Gottes aus eigener Kraft halten kann.
Warum erklärst du es dann, wenn es nicht das Thema ist?"


Nicht wegen dir, Elisa.
Ich habe solche Gedanken einfach im Herzen und will sie hier im Forum kundtun.

Meine Bemerkung „Ich kann nicht mehr so denken“ bezieht sich schon noch auf deine Befürchtung (oder ist es keine?), die in deinen Gedankengängen zum Ausdruck kommen: „Aber dann ...“

"Die 10 Gebote waren NUR für die Juden, sie gelten längst nicht mehr und schon gar nicht für uns. Jesus hat alles aufgehoben usw., usw.

Aber dann, dann können wir ohne Bedenken Vater, Mutter beschimpfen, töten, fremdgehen, lügen, neiden, stehlen, andere Götter haben, Bilder verehren, usw. Alles kein Problem."


Ich meine nun aber: NEIN!
Nicht dieses „aber dann“

Solches sollte noch nie ein Mensch ohne bedenken tun.
Und doch tun die Menschen dies seit eh und jeh.
(Hierauf ! beziehe ich die letzte Zeile des nachstehenden Römer 3, 4)

Weil sie die 10 Gebote nicht kennen?

Mir kommt in den Sinn, wie Paulus bei einer Folgerung sagte:
„Möge das nicht gefolgert werden!
Vielmehr erweise Gott Sich als wahrhaftig,
jeder Mensch aber als Lügner
(Römer 3, 4)


Gott gab all seinen Geschöpfen zu wissen, wie sie leben sollen.
Allen Menschen zu jeder Zeit.
Jeder einzelne, der je gelebt hat, lebt oder leben wird hat dieses Wissen von Gott mitbekommen.

Alle Menschen haben von Gott dafür das Gewissen erhalten.

Zweitausend Jahre lang lebten die Menschen ohne die Gesetzte vom Sinai . Und doch waren die Menschen wie schon gesagt nicht unwissend. Wer wollte und konnte, folgte seinem ihm gegebenen Gewissen.

Und danach, wie der Mensch gemäß den Forderungen seines Gewissens lebt, wird er gerichtet.
Dabei wird wohl erschwerend sein, wenn ein Mensch sein Gewissen verhärtet hat, so daß er es nicht mehr hören konnte.

„... wobei ihnen ihr Gewissen mitbezeugt und ihre Erwägungen sie untereinander verklagen oder auch verteidigen - an dem Tag, wenn Gott das Verborgene der Menschen richten wird, gemäß meinem Evangelium durch Jesus Christus.“
(Röm 2, 15)

Darauf will ich einfach gern hinwiesen.

Menschen taten nicht Vater, Mutter beschimpfen, töten, fremdgehen, lügen, neiden, stehlen,... weil sie den 10 Geboten keine Beachtung schenkten (die hatten sie ja nicht), sondern weil sie ihr Gewissen nicht beachteten (welches sie hatten).

Dann aber kam zusätzlich, nebenher, das Gesetz vom Sinai (die sog. 10 Gebote sind ja nur ein Bruchteil dieser) herein. Nur für Israel.
Erschwerend, weil dadurch die Sünde, die Zielverfehlung zunahm – für dieses Volk.

Alle anderen hatten und haben nach wie vor von Gott („nur“) ihr Gewissen und damit vor Gott weniger Anforderungen zu erfüllen.

„Denn alle, die ohne Gesetz sündigten, werden auch ohne Gesetz umkommen;
und alle, die in dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden.“
(Röm 2, 12)

Aber auch die Menschen ohne Gesetz können die Forderungen ihres Gewissens nicht (aus eigener Kraft) erfüllen.
Das sagt uns Gott in Seinem Wort schon jetzt:

„Was folgt nun daraus? Haben wir anderen etwas voraus? Durchaus nicht!
Denn wir haben vorhin Juden wie auch Griechen beschuldigt,
alle unter der Sünde zu sein,
so wie geschrieben steht:
Es gibt keinen Gerechten, auch nicht einen!
Keiner ist verständig!
Es gibt keinen, der Gott ernstlich sucht.

Alle meiden sie Ihn und sind zugleich unbrauchbar geworden.
Es gibt keinen, der Güte erweist; da ist nicht einmal einer!“
(Römer 3, 9-12)



Aber warum „reite“ ich denn nun auf diese Trennung zwischen Gewissen und den 10 Geboten herum?

Ich weiß wohl, daß Gott schon Forderungen ins Gewissen gegeben hatte die später auch in den sog. 10 Geboten auftauchten. (Jedes reine Gewissen weiß: Du sollst nicht stehlen, ...)

Doch meine ich, es ist an uns (gemäß meinem Verständnis der Bibel wohlgesagt), Gottes Wort und Werk nicht verwischt wiederzugeben.

Das dies auch für Christen nicht ohne Folgen bleibt, habe ich in vielen Jahren meiner Arbeit in der Seelsorge erfahren. Viele von uns Christen stehen unter einem enormen Leistungsdruck.
Immer wieder wurden ihnen die Gebote vorgehalten.
Wie sie sich auch anstrengen, wie sie sich auch bemühen – immer wieder übertreten sie doch irgendwo ein Gebot. Und manche geben auf oder verzweifeln daran.
Daß ihnen Gott dies aber nicht anrechnet, daß sie bereits vor Gott gerecht sind, nicht wegen ihres Wandels, sondern wegen Jesus Christus, das können viele einfach nicht im Glauben fassen.
Und so ist es eben dann doch in der Praxis bei zu vielen, daß sie die Gesetzte selbst umsetzten wollen, manchmal auch mit der „Hilfe“ Jesus. (wie du, Davina schreibst: „und hilft uns“ )

Mag sein, daß ich irre.
Aber ich vertraue auf Jesus nicht (mehr) als bloßen „Helfer“ in meinen Bemühungen, sondern als dem, der es tut: In mir.

Und eben auf diesen Unterschied weise ich hin.

Gnade ist kein leeres Wort.
„die Gnade Gottes ist erschienen, heilbringend für alle Menschen“
(Titus 2, 11)

So verstehe ich halt sein Wort und so erlebe ich IHN ja auch.

Und eben dies macht mich so dankbar.
Jesus ist mein Herr und als dieser dient ER mir, indem ER mich wandelt in sein Ebenbild.
Und was tu ich?
Ich bleibe in IHM und schaue auf IHN, denn
„ Der Herr aber ist dieser lebendig machende Geist.
Wo der Geist des Herrn ist, da ist Freiheit.
Wir alle aber, mit enthülltem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn widerspiegelnd,
werden in dasselbe Bild umgestaltet von Herrlichkeit zu Herrlichkeit
wie von des Herrn lebendig machendem Geist.“
(2Kor 3, 18)

Diese Worte, die Paulus hier den Korinthern sagt, sind wahr.

Klar sollen für über ein reines Gewissen und auch über die Gesetze vom Sinai reden.
Wissend, daß Menschen dadurch nicht besser werden.

Alle brauchen wir das eine: Gnade.
Und die haben wir in Christus Jesus.

Und so Predigen wir die Botschaft von der Gnade Gottes Smile

-------------------------

Nachtrag:
ich merke, ich rede (schreibe) gern von der Gnade Gottes.
Und diese meine Worte sind einfach meine Beschreibung meiner Beziehung mit Jesus.

Möge sich niemand bedrängt oder gar genötigt fühlen von meinen Gedanken.
Denn ich will doch nicht die Beziehung anderer mit Jesus in Frage stellen.
Diese gestaltet Jesus mit jedem Christen selbst.

Es ist dies nur, was mein Herz bewegt – dies will raus Smile

Verstanden werden – das muß nicht ich.
Verstanden werden muß das Wort Gottes.
Von uns Christen.


Gott schenke uns Erkenntnis seiner selbst

34 Re: 10 gebote am Do 23 Sep 2010, 01:34

Allexa

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Admin
die 10 gebote sind ewig, alles andere wäre unlogisch. als auf der welt nur ein paar menschen existierten, hat eine mündliche weitergabe der gebote ausgereicht. wir lesen schon bei der ersten familie, die sünde war definiert. dies kann nur durch ein gesetz, respt. gebot geschehen.

5 aber Kain und sein Opfer sah er (Gott) nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr und senkte finster seinen Blick.
6 Da sprach der HERR zu Kain: Warum ergrimmst du? Und warum senkst du deinen Blick?
7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so kannst du frei den Blick erheben. Bist du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie. 1.mose 4..

Gott verlangte gehorsam gegenüber seiner gebote zu jeder zeit. das volk israel prüfte er sogar darin schon VOR der schriftlichen ausgabe auf sinai:

4 Da sprach der HERR zu Mose: Siehe, ich will euch Brot vom Himmel regnen lassen, und das Volk soll hinausgehen und täglich sammeln, was es für den Tag bedarf, dass ich's prüfe, ob es in meinem Gesetz wandle oder nicht.
5 Am sechsten Tage aber wird's geschehen, wenn sie zubereiten, was sie einbringen, dass es doppelt so viel sein wird, wie sie sonst täglich sammeln.
...

22 Und am sechsten Tage sammelten sie doppelt so viel Brot, je zwei Krüge voll für einen. Und alle Vorsteher der Gemeinde kamen hin und verkündeten's Mose.
23 Und er sprach zu ihnen: Das ist's, was der HERR gesagt hat: Morgen ist Ruhetag, heiliger Sabbat für den HERRN. Was ihr backen wollt, das backt, und was ihr kochen wollt, das kocht; was aber übrig ist, das legt beiseite, dass es aufgehoben werde bis zum nächsten Morgen.

24 Und sie legten's beiseite bis zum nächsten Morgen, wie Mose geboten hatte. Da wurde es nicht stinkend und war auch kein Wurm darin.
25 Da sprach Mose: Esst dies heute, denn heute ist der Sabbat des HERRN; ihr werdet heute nichts finden auf dem Felde.
26 Sechs Tage sollt ihr sammeln; aber der siebente Tag ist der Sabbat, an dem wird nichts da sein.
27 Aber am siebenten Tage gingen etliche vom Volk hinaus, um zu sammeln, und fanden nichts.
28 Da sprach der HERR zu Mose: Wie lange weigert ihr euch, meine Gebote und Weisungen zu halten?
29 Sehet, der HERR hat euch den Sabbat gegeben; darum gibt er euch am sechsten Tage für zwei Tage Brot. So bleibe nun ein jeder, wo er ist, und niemand verlasse seinen Wohnplatz am siebenten Tage.
30 Also ruhte das Volk am siebenten Tage.
(2.mose 16)

bedenke: das sabbatgebot kann kein mensch anhand des gewissens erkennen.

wenn das gewissen, nicht aber die gebote die richtschnur sein sollte, dann hätten wir alle, samt Gott ein problem. dem ist aber nicht so.

35 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 04:29

Wolfgang


Nun sitze ich hier und weiß nicht weiter.

???

Was mache ich denn nun mit Römer 2, 12: „Denn alle, die ohne Gesetz sündigten, werden auch ohne Gesetz umkommen; und alle, die in dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden.“ ?

Weiß jemand Rat?

36 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 05:05

karlo

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Alle die von den Gesetzen nichts gehört haben,gibt ja viele auf Erden ,stehen auch nicht unter dem Gesetz.Sie werden nicht bei Übertretung durch das Gesetzt belangt.
Wenn ich bewußt gegen die Gebote verstoße schade ich mir selbst und bin verurteilt die Folgen zu tragen.Auf materieller und geistiger Ebene.Mir bleibt die göttliche Erkenntnis verschlossen und ich bin getrennt von ihm und das ist die härteste Stafe.
So stellt sich mir das da,bin jedoch nicht so bibelkundig,wie manch anderer hier.

37 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 05:22

Lindariel

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Wolfgang schrieb:Nun sitze ich hier und weiß nicht weiter.

???

Was mache ich denn nun mit Römer 2, 12: „Denn alle, die ohne Gesetz sündigten, werden auch ohne Gesetz umkommen; und alle, die in dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden.“ ?

Weiß jemand Rat?
Also dieser Text steht ja in dem Zusammenhang, wo Paulus über die Heiden und über die Juden spricht. Paulus sagt ja, dass vor Gott alle Menschen verloren sind, sowohl die Juden, die das "Gesetz" haben (also die 10 gebote, die Torah usw), als auch die Heiden, die das Gesetz nicht haben und nicht kennen. Denn: KEINER kann das Gesetz erfüllen (nach jüdischer Vorstellung aber hat derjenige, der das Gesetz erfüllen würde, das ewige Leben) nach Paulus, alle sind vor Gott verloren. Ergo: Heiden UND Juden sind zum Tod verurteilt und unter der Sünde, denn sie alle würden gerichtet werden durch das Gesetz.
ABER: das Gesetz erfüllt hat Christus - darum werden auch alle mit ihm gerettet.

38 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 09:02

davina

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für was ist christus gekommen, er ist unser erlöser, retter und befreier und von der sünde, und heiler unserer seele,
wer christus als persönlichen erlöser annimmt, ihm sein sündhaftes immer wieder hinlegt, bei ihm die sünde beim namen nennt und ihn bittet um befreiung und erlösung davon, der ist gerettet, und befreit von der knechtschaft der sünde,und die sünde bewußt nicht mehr tut,dann sind wir geheilt,

ohne christus wird jude, heide und auch jeder andere, wenn er sich auch nicht so nennt, vom gesetz gerichtet werden, nach dem gesetz von ursache und wirkung, darum ist christus gekommen, nicht um das gesetz aufzulösen, sondern als der befreier und erlöser der menschheit,

und wie komm ich dahin, in dem ich mich ganz klar für christus entscheide, mit allen konsequenzen, den er ist der weg die wahrheit und das leben,

39 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 09:06

davina

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lindariel schrieb
ABER: das Gesetz erfüllt hat Christus - darum werden auch alle mit ihm gerettet.
********
und der mensch kann es nur durch und mit christus erfüllen, das er es erfüllt hat und wir dadurch gerettet sind, das ist einfach zuwenig, auch wir müssen den weg des jesus gehen, und mit christus die rettung zu erlangen,

40 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 10:20

davina

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und der herr hat gesprochen, und weil das volk sich mit seinen munde sich naht und mich mit seinen lippen ehrt, und sein herz von mir fern hält,und ihre frucht von mir angelerntes angelerntes menschengebot ist,
jes. 29,13




dieses volk ehrt mich mit den lippen, aber ihr herz ist weit entfernt von mir,
matth.15, 8-9



vergeblich aber verehren sie mich, indem sie als lehren menschengebote lehren,
jes. 29,13




41 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 10:32

davina

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karlo schrieb:Alle die von den Gesetzen nichts gehört haben,gibt ja viele auf Erden ,stehen auch nicht unter dem Gesetz.Sie werden nicht bei Übertretung durch das Gesetzt belangt.
Wenn ich bewußt gegen die Gebote verstoße schade ich mir selbst und bin verurteilt die Folgen zu tragen.Auf materieller und geistiger Ebene.Mir bleibt die göttliche Erkenntnis verschlossen und ich bin getrennt von ihm und das ist die härteste Stafe.
So stellt sich mir das da,bin jedoch nicht so bibelkundig,wie manch anderer hier.


gott ist gerecht, sein gesetz gilt für alle, ob ich weiß davon oder nicht, nur der es weiß und bewußt gegen das gesetz verstoßt, bei dem kommen die ursachen schneller zum tragen,

der davon nichts weiß, wird sich irgend wann in seinen leben wundern und sich die frage stellen, warum, weshalb, wieso, ich tue ja nichts, habe nichts getan, und fragt sich auch dann mal nach der gerechtigkeit gottes,

das wäre zu einfach, nur die trifft es, die davon wissen, dem einen bewußt, dem anderen unbewußt, gottes gesetz gilt für beide gleich,
wie sagt man so schön, der krug geht so lange zum brunnen bis er bricht,

42 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 11:34

karlo

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Wie kann ich für etwas bestraft werden von dem ich garnicht weiß ,das es dieses gesetz gibt.WEnn ein Indio aus dem urwald mal in die stadt zum ersten Mal kommt und bei Rot über die Ampel läuft ,hat er gegen das Gestzt verstossen .weil das gesetzt für Alle gilt. Find ich toll.Nur hat es der Gesetzgeber versäumt im Urwald seine Gestze zu verbreiten.
Ich würde es als ungerecht empfinden ,man könnte mich mal.
Aber ich kenne die Gesetze sehr gut und will mir und anderen nicht schaden.
Gut und böse ist eine Erfindung der Menschen. Gott ist das Eine,der alles erschaffen hat.Es gibt kein Gut und böse in der ganzen Schöpfung,genau so wenig eine gute oder böse Galaxie oder ein gutes und böses Atom oder ein gutes und böses Tier .Es stammt aus den Gehirnen der ersten Menschen,die aus Egoismus einen Pfahl in den Boden schlugen und sagten hau ab du bist böse das ist mein Land.und wenn der gute nicht verschwand ,dann wurde er auch böse und hat ihn verjagt.Seid dem gibt es gut und böse und das gut und böse hat sich mit dem Menschen verselbstständigt,was vor hundert Jahren gut war ist heute böse und umgekehrt.
Es gibt nur ein ERkennen von Gesund und ungesund im Leben des Einzelnen und der Menscheit und Eigenverantwortlichkeit.
Die Gesetze betrachte ich als solches ,das sie den Menschen helfen sich und die Welt zu erkennen,in der Zeit wo er lebt,Hat er dieses annähernd erkannt , lebt er gesund und und schadet sich nicht und anderen und der Umwelt.Gesetze die die Freiheit einschränken sind wieder die Vernunft und machen letztendlich krank ,führen zu Schuldkomplexen und enden in einer Depression und Stagnation,sind wider das Leben selbst. Solange die Menscheit falsch denkt ,gibt es gut und böse.Mit dem letzen Egoisten verschwindet auch das sogenannte Böse im Nichts der Vorstellungen.Und es herrschen wieder paradiesische Zustände ,die Menschen sind vereint und ungeteilt wieder beim Schöpfer zurück.

43 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 19:18

davina

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ist da nicht ein wiederspruch drinnen, auf der einen seite gibt es keine gesetze und auf der anderen seite gibt es doch, schuld,krankheit, böses, egoismus,neid, geiz, hass,eigenliebe,

man soll so leben das man den anderen nicht schadet, so ist es, alles was ich den anderen antue, ganz gleich in welcher form gut oder böse, fällt auf dem urheber zurück,
das ist das gesetz gottes, das gesetz von saat und ernte,
es gibt eben nur gut und böse, entweder oder,

lebe ich im positiven, beachte und achte ich, habe ich vor meinen eigenen leben achtung, habe ich es auch vor den menschen, vor der natur, den tieren und schlußendlich vor GOTT,
dann führe ich ein gesetzmäßiges leben,

lebe ich in umgekehrter weise in neid, geiz, hass, abwertung, verachtung, entstehen daraus schuldgefühle, abhängigkeit von menschen, süchten, dingen, krankheit, not, sorgen, nicht mehr teilhaben wollen am leben,

gottes gesetz ist rein, die zu ersehen bzw. sich auch aus dem 10 geboten und der bergpredigt entstehen, bzw. wenn man ein leben danach führt, und dies ist die richtschnur für ein leben mit gott und in gott und wer kann uns da beistehen, einzig jesus der uns den weg vorgegangen ist, und in uns lebt als christus, bzw. das wir IHN raum geben in uns,

und uns in der tiefe erkennen, wer wir sind, wo wir noch allzu im fleischlichen leben, können wir nur mit CHRISTUS, er möchte uns zu einen geistigen leben führen, zur kommunikation mit IHN, das wir in ihm und er uns uns lebt,
nicht ich tue, sondern christus in mir,

44 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 19:47

davina

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was mir noch einfällt zu den weltlichen gesetzen, wenn man da eines übertritt, und das kann den ureinwohner genau so passieren, ob er es weiß oder nicht, da gibt es auch keine ausrede, habe ich nicht gewußt, es kann sein das jemand mal ein auge zudrückt und sagt oky, aber das nächstemal darf es nicht mehr vorkommen,

auch bei den göttlichen gesetz, da wirkt es auch nicht gleich, erst dann wenn das maß der übertretungen voll ist,

wenn das haferl voll ist, das heißt auch das es dann die summe der übertretungen zur wirkung kommen,


wie kann ich für etwas bestraft werden was ich nicht weiß:
zb. es wurde irgendein weltliches gesetz geändert und genau mit diesen wirst du konfontiert und übertritts es, da gibt es keine ausrede, einzig sich immer wieder informieren im gesetzbuch, ist ein bisschen kraß ausgedrückt,
und so gibt es für gottesgesetz auch ein gesetzbuch, das ist die BIBEl und die EVANGELIEN;
jeder kommt irgendwann mal zur erkenntnis bzw. zur entscheidung, sich für gott und sein gesetz zuentscheiden, und der es nicht tut, oder dahin kommt, lebt trotzdem im gesetz von ursache und wirkung,

45 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 21:02

karlo

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Der Mensch sieht Ursache und Wirkung in Naturgesetzen,weiß jedoch nicht wie diese Zustande kommen,aus der Beobachtung heraus sind sie nicht erklärbar.So ist es auf allen Glaubensebenen und Wissensebenen,deren Auslegung hat sich stetig verändert und bleibt für den Menschen eine Erkenntnisschleife,aus jeder beantworteten Frage tut sich eine Neue auf.Deshalb ist der Mensch immer im Glauben und wissenschaft auf dem weg und niemals am Ziel.Deshalb können wir uns nie ganz sicher sein ,was die Wahrheit betrifft.Denn schon allein ,die totale Verneinung der Ansichten eines Anderen ist eine Teilung und Trennung,widerspricht dem Grundsatz der 10 gebote und den Weisheiten der Schrift.

46 Re: 10 gebote am Fr 24 Sep 2010, 22:09

davina

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so ist es, es kommt drauf an was ist einen bewußt und was nehme ich wahr, die basis ist gott, seine gesetze, die in der natur wirken und auch auf den menschen, gott ist realität, wieviel nehmen wir davon wahr, alles ist relativ,
gott ist das leben, gott st das gesetz des lebens, gott ist der geber des lebens,

alles was du schreibst kann ich bejahen, jeder sieht es aus einen anderen blickwinkel, und das ist das schöne und zusammen getragen ergibt sich ein teil der wahrheit, die jeder einzelne vernimmt, und es gibt nichts was es nicht gibt,


alien alien alien

47 Re: 10 gebote am Sa 25 Sep 2010, 02:14

elisa


1-Glaube
2-wahrheit
3-Ehrfurcht
4-Treue
5-Demut
6-Barmherzigkeit
7-Keuschheit
8-Ehrlichkeit
9-Aufrichtigkeit
10-Zufriedenheit

10 Worte, 10 Charaktereigenschaften, 10 Prinzipien, die für groß und klein, einheimisch oder fremd die Garantie des Friedens und sozialer Gerechtigkeit bedeuten.

Gott ist ein Gott der Ordnung, Er schafft Materie und alle Gesetze dazu. Würde Er grade dem Menschen, der Krone der Schöpfung keine Gesetze geben? Undenkbar!

In den 10 Geboten spiegelt sich der Charakter Gottes wieder, sie sind der Ausdruck Seiner Liebe und ein Beweis dafür, dass Er für uns (für ALLE MENSCHEN) nur das BESTE will. Er hat diese Grundeigenschaften, bzw. die Sehnsucht nach denen dem Menschen in die Gene gelegt, sie fest verankert. Babys und kleine Kinder sind dessen bester Beweis. Erst die Umwelt vernichtet so manche Eigenschaft und erstickt das Gute in Einem. Wir können es mit Gottes Hilfe aber wieder erlernen. Er möchte es von uns und Er hilft uns dabei. Die 10 Gebote sind keine Punkte, die man erfüllen, also abhaken kann, sondern Tugenden und Prinzipien, die jeder Mensch erlernen und LEBEN soll.

1Joh 5,3 "Denn das ist die Liebe zu Gott, dass wir seine Gebote halten; und seine Gebote sind nicht schwer."

sunny study

48 Re: 10 gebote am Sa 25 Sep 2010, 02:18

Wolfgang


Zitat Davina:
„jeder sieht es aus einen anderen Blickwinkel, und das ist das schöne und zusammen getragen ergibt sich ein Teil der Wahrheit, die jeder einzelne vernimmt, und es gibt nichts was es nicht gibt„

Denn wir erkennen stückweise, ...“
1 Korinther 13, 9


Da machen wir uns wohl auch nichts vor.
Unser Vater im Himmel wird wohl manchmal über unsere Gedankengänge und Gespräche schmunzeln. I love you

Doch Paulus zeigt auch auf: „Als ich ein Kind (Unmündiger) war, redete ich wie ein Kind, dachte wie ein Kind, urteilte wie ein Kind; als ich ein Mann wurde, tat ich weg, was kindisch war.“ (1Kor 13, 11)

Wir können/sollen also im Glauben und in der Erkenntnis Gottes wachsen. Mehr wohl im „IHM gleichgestaltet werden“ als im „über IHN reden“. Doch wollen wir in der Erkenntnis Gottes wachsen um IHN in rechter Weise preisen zu können.
Und da ist unser Gottesbild schon von Bedeutung.
So ehren die einen von uns Gott und den Sohn als den Retter einiger und Quäler vieler, andere als den Retter aller Menschen (1Tim 4, 10).
Eben abhängig vom eigenen Gottesbild.
Gott sei Dank ist nun Gott nicht von unserem Bild über IHN abhängig.
Wohl werden sich einige von uns später vor Jesus stehend für ihr Gottesbild schämen, doch ändert dies nichts an unserer Rettung und Sohnschaft Gottes.
Dies nur nebenbei.

Doch zurück zu meiner Frage.

Lindariel, du meinst: „Ergo: Heiden UND Juden sind zum Tod verurteilt und unter der Sünde, denn sie alle würden gerichtet werden durch das Gesetz.“

Ich hab jetzt nicht danach gesucht, so meine Nachfrage: Sagt dies Gott in der Bibel irgendwo ausdrücklich oder ist das eine mögliche Folgerung unsererseits?

Weil, der zweite Teil von Römer 2, 12 sagt ja demgegenüber: Durch Gesetz wird gerichtet, wer das Gesetz hat. Wörtlich: „alle, die in dem Gesetz sündigten, werden durch das Gesetz gerichtet werden“

Ich frage nur deshalb nach, weil ich ja meine, wir als Christen brauchen nicht ständig auf das Gesetz des Mose zu schauen (das uns nicht gegeben wurde), sondern wir schauen auf die Gnade die uns geworden ist in Christus, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn und werden so verwandelt nach demselben Bilde von Herrlichkeit zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist. (2Kor 3, 18)

Später, nach unserer Entrückung, im 1000-jährigen Reich wird das Gesetz des Mose nach wie vor für das gerettete Volk Israel gelten und Grundlage auch der Rechtsprechung sein.

Noch ein Wort Gottes zum Gesetz, welches mir erst gestern in einer Predigt vorgekommen ist:

Die Kraft der Sünde liegt im Gesetz

Haben auch diese Worte Gottes Eingang in unsere Vorstellungen vom Gesetz gefunden?
„Der Stachel des Todes aber ist die Sünde,
die Kraft der Sünde aber das Gesetz.“
(1 Korinther 15, 56)


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Davina, Karlo, Fragen zu GUT und BÖSE sind auch recht interessant und es ist gewiß spannend zu schauen, was Gott uns in Seinem Wort dazu sagt. Mich persönlich interessieren dabei allerdings nicht die unübersehbaren Menschenmeinungen, sondern eben Gottes Wort dazu.

Darüber könnte man ja ein extra Thema aufmachen.

Da sind ja Fragen wie: In welcher Beziehung steht denn Gott zu GUT und BÖSE?
Ist Einer der Übles wirkt „automatisch“ ein Sünder?

49 Re: 10 gebote am Sa 25 Sep 2010, 02:40

elisa


Das Gesetz wurde in Schriftlicher Form den Israeliten gegeben, als ein TEIL des Bundes, den Gott mit ihnen geschlossen hatte. Gott hat Sein Volk genauso organisiert, wie wir es auch heute unter einer BundesVerfassung sind.

Wenn wir damals gelebt hätten hätten auch wir die Gesetze bekommen. Es ist kein so glückliches Argument zu sagen, das haben nur diese damals bekommen. Na klar nur diese, weil diese damals gelebt haben.

Aber Gott hat uns dafür Sein Wort gegeben, in dem alles drin steht, was für uns sein soll. Damit wir daraus lernen. Damit auch wir etwas davon haben, wie sie damals. Damals hat Gott mit Menschen direkt gesprochen, heute spricht Er durch Sein Wort...das aber das selbe ist.

Paulus sagt ganz deutlich, dass wir das geistliche Israel sind und somit die gleiche Familie Gottes, wie auch das Fleischliche Israel....wobei man hier nur nach dem Herzen, nicht aber nach der Beschneidung zugeordnet wird. Rolling Eyes

Gnade kann nur dann Gnade sein, wenn es ein Gesetz gibt. Ohne Gesetz ist Gnade nicht definierbar.

50 Re: 10 gebote am Sa 25 Sep 2010, 03:03

davina

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ohne gesetz wären wir wahrlich verloren, hätten keine orientierung, keinen halt, keinen ausblick und keinen einblick, ja wir wären wahrlich den satan ausgeliefert,

wir wären hoffnungslos verloren,

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